Google Chrome

Ich finde es schon sehr erstaunlich, wie schnell der Google-Browser startet. Ich meine mich aber zu erinnern, das der Firefox 3 ohne Plugins auch ziemlich schnell war. Ansonsten ist mir beim Seitenaufbau kein großer Unterschied zum FF aufgefallen. Lediglich die Google Webapplications sind flotter – die Software scheint diesbezüglich auch optimiert zu sein.

Allgemein bleibt zu sagen: nett anzuschauen, Funktionen aufs Wesentliche beschränkt, schnell. Aber mir fehlen einfach Plugins und die Möglichkeit, Bookmarks zu taggen.

Des Weiteren scheint noch einiges an Arbeit bzgl. der Sicherheit auf die Entwickler zu warten:

Der Sicherheitspezialist Aviv Raff hat eine Demo zur Verfügung gestellt, die das Problem vorführt. Beim Besuch der Seite wird ohne Nachfrage beim Anwender ein Java-Archiv (.jar) heruntergeladen und im Download-Ordner abgelegt – der Nutzer merkt davon nichts. Ein Klick auf den geschickt benannten Download-Button in Chrome startet dann die Java-Datei. In der Demo öffnet sich nur ein in Java geschriebenes Notepad, ein Krimineller hätte aber damit ein System kompromittieren können.

Aus aktuellem Anlass

Da es gerade wieder in unerträglicher Art und Weise meine Feeds überschwemmt und dies mal wieder deutlich macht, wie schmerzlich eine native Filterfunktion im Google Reader fehlt, hier der Link zu einer sehr nützlichen Greasemonkey-Erweiterung, die einem sofort die „ich steh in der Schlange“, „ich hab endlich eins“, „wir packen es JETZT aus“, „wir schrauben es JETZT auseinander“-Einträge treffenderweise markiert, um diese ungelesen ins Nirvana zu schicken.

Oh, und man kann damit auch die wünschenswerten Beiträge hervorheben.

Filter: move iPhone to trash?

Gibt es eigentlich ne Möglichkeit, bestimmte Nachrichten aus dem Feedreader (z.B. im Google Reader) ungelesen in den Müll zu schubsen? Und wenn nicht, warum nicht? wünscht sich das sonst keiner? Mir gehen die ganzen iPhone-Posts quer durch meine Feeds mächtig auf den Sack.

[tags]software,google[/tags]

Google Reader im neuen Design

Klassischer Fall von Verschlimmbesserung.

In der Google Reader Group gibt es viele kritische Stimmen. Denn der Reader hat sich bisher aufgrund seine Schlichtheit und Schnelligkeit vom Rest abgehoben. Dazu kam die trotzdem komfortable Bedienung dank Shortcuts. Ständig sichtbare Menüs wurden so überflüssig. Jetzt wird mir der Bildschirm mit den Subscriptions zugekleistert was gerade auf dem Notebook stört (Auflösung). Ausserdem funktioniert es nicht mehr mit der Leertaste durch die Posts zu navigieren (zumindest nicht so ordentlich wie vorher). Ich bleibe solange es geht beim alten Design!

[tags]google,web2.0,websites[/tags]

Google Earth vor dem endgültigen Durchbruch?

Für Google ist es immer wichtig einen Schritt voraus zu sein. Bei Google Earth ist das nicht schwer, hier ist man der Platzhirsch (wohin gegen die Google Maps von Yahoo Konkurrenz bekommen).

Jens beschreibt im GoogleWatchBlog eindrucksvoll, was das neueste Feature – eine Zeitleiste – so alles für Möglichkeiten bietet.

timegadget

Tatsächlich steht Google Earth somit auf Bildungsebene vor einer noch größeren Verbreitung – vorausgesetzt die Inhalte folgen, aber bei der Community ist das nur eine Frage von Tagen.

[tags]google,software[/tags]

gmail statt googlemail

Wegen eines Rechtsstreits darf Gmail in Deutschland bekanntermaßen keine @gmail.com-Adressen mehr vergeben. Das ist natürlich schade, sieht @gmail.com doch knachiger aus als @googlemail.com, außerdem klingt es besser. Nun war es zwar schon immer möglich eine xyz@googlemail.com auch unter xyz@gmail.com zu erreichen, nur heißt der Absender halt immer xyz@googlemail.com. Jetzt kann man Jens‘ Verfahren zur Gmail-Umbenennung nutzen, müßte dabei allerdings ein „Phanton“-Postfach verwenden (jedenfalls hab ich das so verstanden). Oder man geht wie folgt vor, um sich eine echte @gmail.com-Adresse zu verschaffen:

1. Gmail-Einladung von @gmail.com aus erhalten (ich könnte da ein paar verschicken)
2. Link aus E-Mail im Browser öffnen
3. In Adresszeile hinten &gd=1 in &gd=0 ändern, noch nicht Enter drücken
4. Proxy einstellen. Gmail muss eine internationale Proxy-Adresse vorgekaukelt werden, damit die Herkunft aus Deutschland verschleiert wird. Proxys gibt es unter https://tools-on.net/ -> Privacy tools -> Recently checked anonymous proxy servers (unten)
5. Ob der Proxy auch funktioniert, kann man z.B. hier prüfen (Herkunftsland z.B. China oder Russland). Manchmal sind in paar Versuche notwendig, bis ein Server auch funktioniert. In der Regel ist das immer sehr langsam, also Geduld mitbringen.
6. Jetzt die Adresse im Browser bestätigen. (Denkt an das gd=0)
7. Es sollte jetzt @gmail.com hinter dem Eingabefeld angezeigt werden. Zur Sicherheit habe ich unter Location „United States“ gewählt.

Die Anleitung habe ich übrigens hier gefunden (Post 21).

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Neues Feature bei Google Video

Das nenne ich doch mal ein Killer-Feature: Endlich ist es möglich, bei Google Video den Anfang des Videos selbst zu bestimmen. So können wesentliche Szenen direkt verlinkt werden und lange Wartezeiten beim laden kompletter Videos reduziert werden. Dazu muss lediglich an die URL eine # angefügt werden, gefolgt von der Startzeit (Format: 01h23m45s ). Ausführlicher beim GoogleWatchBlog .

Und zum testen habe ich mal in die Top 100 geschaut und dieses grandiose Video gefunden, mit einem imposant abgehenden David Hasselhoff. Die offensichtliche Selbstparodie hat mehrere Höhepunkte – einen habe ich hier direkt ab Sekunde 53 verlinkt:

https://video.google.com/videoplay?docid=-3382491587979249836#0m53s

hoff

(und hier in voller Länge)

[tags]video,fun,musik,web2.0,google[/tags]

Google Calendar Tutorial

Ich bin ja schon seit längerem ein Freund der schicken Kalender-Applikation von Google. Besonders gefällt mir die Möglichkeit, mehrere unabhängige Kalender anzulegen und auf einen Blick darzustellen. So habe ich einen für Geburtstage und einen weiteren für studiumbezogene Termine. Viele wissen aber nicht um die Vorzüge des Dienstes. Für all Jene hat Jens vom Google Watch Blog einen ausführlichen Artikel verfasst, der Einsteigern die Funktionsweise des gCal erklärt.