Deutsches Fernsehen ist langweilig

In der Berliner Zeitung gibt es einen interessanten Artikel zur <a href="https://www sildenafil viagra.berliner-zeitung.de/magazin/essay-zum-deutschen-fernsehen-stirbt-das-land-vor-langeweile-,10809156,11953168.html“>Langeweile im deutschen Fernsehen. Das korreliert ganz gut mit meinem Empfinden.

Der Filmjournalist und Drehbuchautor Daniel Bickermann kann erklären, warum so etwas läuft. Die Sender zielten darauf ab, die Intensivseher an das Programm zu binden. Intensivseher sind jene 33 Prozent der Zuschauer, die 80 Prozent des Fernsehkonsums ausmachen. Sie schauen bis zu acht Stunden täglich fern. Richtiger wäre es zu sagen: Sie lassen den Fernseher acht Stunden lang laufen. Sie wollen beim Fernsehen etwas anderes machen.

So boomt das Fernsehen und kommt auf schwindelerregende Quoten – die Plasmakästen flimmern noch ein paar Minuten länger pro Tag als je zuvor – und damit das mit den Quoten so bleibt, darf das Programm auf keinen Fall stören. Mit anderen Worten: Das deutsche Fernsehen ist dafür da, dass man nicht hinsieht. Da fällt so ein vor sich hin sendender Ex-Komiker wie Schmidt nicht nur nicht weiter auf, gerade die Gleichgültigkeit seines Humors sichert seine Bildschirmexistenz.

(via)

Veröffentlicht in Medien von Thomas · Schlagwort: