Neue Peripherie

labtecNachdem in den letzten Tagen die eigenen vier Wände einer Renovierung unterzogen wurden, sowie bei der Gelegenheit zwei Zimmer ihre „Plätze“ tauschten, stellte ich beim erneuten herrichten des liebgewonnene Arbeitsplatzes fest, dass es an ausreichender Kabellänge mangelt. So waren zwar tatsächlich alle Kabel lang genug, die gerne mal zu kurz sind (Monitor, Ethernet, Drucker, Maus), jedoch machte die Tastatur auf halber Strecke schlapp. Was blieb mir also? Eine ergonomisch ungünstige Verlagerung des Arbeitsplatzes hin zum Rechner? Nee! Eine Verlängerung des PS/2-Kabels? Erfahrungsgemäß sind diese „Lückenfüller“ nicht ganz billig. Also blieb noch eine letzte Variante: eine Tastatur mit ohne Kabel.

Hier hat man ja nun die Qual der Wahl. Billig sollte es sein. Nicht NoName war das zweite Kriterium. Also fluchs ins Netz geschaut und siehe da, eine Cherry-Lösung für 21 Euro bei Amazon (einen Tag später schon wieder 27 Euro). Lieferbar in 3 Tagen. Da auch noch ein Steckdosenverteiler fehlte, nutzte ich aber erstmal die Gelegenheit und stattete dem hiesigen Media Markt einen Besuch ab. Vorbei an den oft hässlichen (und teuren) Wireless Desktop Lösungen von Microsoft und Logitech, sowie dem NoName-Schrott von Vivanco, gab es am hinteren Stirnende des Regals einen riesigen Stapel Labtec Wireless Sets. Da ich aktuell eine Tastatur von Labtec besaß, wusste ich ungefähr womit ich rechnen kann. Zwar ist Labtec dem unteren Preissegment nicht abgeneigt, dennoch sind sie zur Markenware zu zählen (immerhin seit 1982 existent, mittlerweile eine Logitech-Tochter).

Kurzum, für günstige 15 Euro sofort mitgenommen (auch bei amazon erhältlich – die negativen Erfahrungen einiger Rezenseten kann ich nicht bestätigen. Und wer zu dämlich ist die Klappfüße auf der Unterseite der Tastatur zu finden, der sollte auch keine Rezension schreiben dürfen). Schön schwarz das ganze, wichtige Multimedia-Tasten (große Stumm-Taste!, Standby, Rechner, Mail, Browser, der übliche Rest…), leiser Tastenanschlag, Standard-Layout (und nicht die verkrüppelten Notebook-Layouts). Die Maus ist recht schwer (durch die Batterien), wunderbares Mausrad (leichtgängig und dennoch „gerastert“), gute Druckpunkte. Beim Booten werden die Geräte zuverlässig vom Funksender erkannt. Verloren gegangene Tastendrucke konnte ich auch noch nicht verzeichnen. Mehr dazu in diesem Testbericht.

Fazit: für 15 Euro kann man nicht zufriedener sein!