allofmp3 erneut im visier der musikindustrie

Erneut gibt es neues von der Front gegen den russischen Musik-Download-Dienst. Das Landgericht München hat eine einstweilige Verfügung erlangt, dank derer ein direktes Verlinken zum Anbieter untersagt ist. (golem.de)
Schon vor einiger Zeit gab es widersprüchliche Meldungen über www.allofmp3.com. So hatte der SWR3 zum Beispiel in einem Test die Illegalität angezweifelt, während sich heise da nicht so sicher war (erst , dann hott). Ausserdem wurde allofmp3.com die Bestnote verliehen. Ein Umstand, der die Musikindustrie wohl eher stört. Was soll ich mit verkrüppelten WMAs der hiesigen Anbieter, wenn ich für das gleiche Geld CD-Qualität bei den Russen bekommen.
Aus dem SWR3-Test:

AllofMP3.com bleibt konstant im Mittelfeld bei einer Trefferquote von 62 Prozent der gesuchten Titel. In hohem Maße dafür verantwortlich ist der gut sortierte Back-Katalog. Die Technik, die hinter allofmp3.com steckt, ist weiterhin richtungsweisend – hier können sich ausnahmslos alle anderen Anbieter viele große Scheiben abschneiden. Perfekt: Musikstücke im gewünschten Format und mit der gewünschten Qualität, keine Einschränkungen beim Brennen. Ein System, das sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Käufer orientiert – besser geht’s nicht.

Weitere Meinungen zu dem Klamauk bei medienrauschen, nicorola und heise.

Veröffentlicht in Musik von Thomas