Hitflip mutiert zum Witz

Hitflip stellt bekanntermaßen eine Online-Tauschplattform zur Verfügung, wo Bücher, Musik, Filme und Games getauscht werden können. Für ein gewünschtes Produkt muss der Interessent eine bestimmte Anzahl Tausch-Flips auf den Tisch legen, die auf das Tauschkonto des Verkäufers wandern. Ein Flip hat dabei circa einen Wert von 3 Euro.

Bis vor ein paar Monaten war die Anzahl der Flips, die für ein Produkt gezahlt werden müssen, am realen Preis angelehnt. Ein Buch für 20 Euro kostete dann zum Beispiel etwa 6 bis 7 Flips. Man konnte sich also im Grunde darauf verlassen, dass die Artikel einer fairen Preisgestaltung unterliegen.

Doch zu Beginn des Jahres führte Hitflip die Möglichkeit zur Selbstbestimmung des Flippreises ein. So kann jetzt jeder Nutzer selbst festlegen, wie viel er für seinen angebotenen Artikel haben möchte (willkommen bei eBay Sofort-Kauf). Der Interessent, der nach einem Artikel sucht, muss im Gegenzug auf seiner Merkliste nun auch noch den maximal akzeptablen Flippreis eintragen. Ein unnötiger Mehraufwand, anstatt, wie bisher, einfach wild ein paar Artikel auf die Merkliste zu packen.  Zwar wird von Hitflip der rechnerisch faire Flippreis angezeigt, doch eintragen muss ich ihn selbst.

Welcher Teufel die Betreiber zu diesem Schritt geritten hat, ist mir ein Rätsel. Denn es kam, wie es kommen musste, manche Nutzer nehmen die Preisbewertung der Flips (zur Erinnerung: ca. 3 Euro pro Flip) nicht ganz ernst und verlangen teilweise doch tatsächlich für ein Videospiel (ohne „Cover und Hoelle„) 155 Euro (55 Flips)! DA SCHLÄFT MIR DIE FRATZE EIN!

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Typeracer

imageEs gibt ja einige Seiten, wo man seine Tipp-Geschwindigkeit testen kann. Typeracer kombiniert das ganze mit dem Wettkampf-Gedanken. Englisch tippen ist dann aber doch etwas langsamer, durch das ständige Shift-Gedrücke bei Sonderzeichen (je nach Zitat, welches es zu schreiben gilt). Bin mit meinem zweiten Platz im ersten Lauf aber zufrieden 🙂

„Ist die Seite bei dir auch offline?“

Diese Frage wird des öfteren gestellt, wenn mal wieder eine Seite nicht erreichbar ist, obwohl sie es doch eigentlich vor ein paar Stunden noch war. Erst letzte Woche war Google eine Weile nicht erreichbar. Auch wenn es hier eine große Zahl von T-Online-Kunden erwischte, waren nicht alle davon betroffen.

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Um sich die Frage nach der Erreichbarkeit in Zukunft selbst zu beantworten, gibt es auch dafür nun den passenden Dienst (der hoffentlich immer erreichbar ist, wenn man ihn benötigt). Down for everyone or just me? lautet die Seite, die einem genau die Frage beantwortet. Einfach die gesuchte Adresse eingeben und schon erfährt man das Ergebnis.

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(via imgriff)

 

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Friendfeed – der Freunde-Trichter

Darauf habe ich schon lange gewartet. Zwar ist friendfeed nicht mehr sonderlich neu (5 Monate sind eine lange Zeit), dennoch bin ich erst jetzt durch diesen Artikel bei neunetz.com auf diesen Dienst aufmerksam geworden.

BildIm Grunde ist es eine zentrale Sammelstelle für so ziemlich alle Dienste, die irgendwelchen Web2.0-Informationswert ausspucken (del.icio.us, twitter, Blogs), beziehungsweise der user generated content die zentrale Rolle spielt (Flickr). Man kann seinen Account bei friendfeed mit seinen Nutzernamen der zu importierenden Dienste füttern und schon werden die Feeds der Seiten in einem einzigen friendfeed zusammengefasst. Möchte man seine eigenen Feeds nicht zu Verfügung stellen – kein Problem. Die Seite macht auch schon genug Sinn durch die namhaften Techblogger, die mit ihren friendfeeds zahlreich vertreten sind. Der Vorteil: man braucht nicht mehr unzählige Feeds der „Freunde“ im Reader sammeln, sondern aggregiert alle zu einem einzigen. Was importiert wird, kann darüber hinaus auch noch in den Optionen einem Finetuning unterzogen werden.

Ich kenne den Dienst erst seit 20 Minuten, aber es wird für mich aus dem Stand eine der wichtigsten Informationsquellen werden, da bin ich sicher. Hier geht’s übrigens zu meinem friendfeed.

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Zooomr Mark III endlich released

Das hat aber wieder gedauert. Nachdem der Launch des neuen Zooomr-Release erneut länger gedauert hat, als es zunächst geplant war, ging Zooomr letzten Dienstag online – um nach 10 Minuten unter der Last zu kollabieren. Doch der Support der Community war groß – Kris wurde von einem User ins Server-Center gefahren, Techblogger riefen zur Unterstützung auf – und so kam es, dass Zooomr ins Zoho-Datacenter umzog und von Dell und Sun neue Server bekam. Also dann, seit heute Nacht ist die Seite wieder online, mit zwischenzeitlichen Lags, wie nicht anders zu erwarten war. Kristopher ist derzeit damit beschäftigt den Netzwerk-Traffic zu optimieren. Mal sehen wie sich das ganze in den nächsten Wochen entwickelt.

Die ganze Sache zeigt aber auch, wie extrem wichtig ein Wachsen des Unternehmens ist. Man kann so eine große Sache nicht mit einem Programmierer und einem „Geschäftsführer“ stämmen. Auch ist ein Business-Plan sicher hilfreich, wenn man sich um zusätzliches Investitions-Kapital bemüht. Dass sich ein Einstieg in Zooomr lohnt, zeigen die vielen neuen Features. Was uns in Zooomr 3 erwartet (und das ist ne Menge!) kann man hier nachlesen (oder sich anschauen).

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last.fm Widget

Last.fm schließt die Lücke zu finetune. Denn jetzt bietet auch der Pionier unter den social music Anbietern die Möglichkeit, die persönlichen Playlisten, die man schon eine Weile erstellen konnte, über Widgets mit anderen zu teilen. Das ist in sofern interessant, als das sich dadurch das persönliche Radio auch für nicht zahlende User abspielen läßt. Das Hinzufügen von Songs zu den Playlisten ist dabei unglaublich einfach und schnell erledigt. Einfach mit der Maus über einen Song fahren und auf das Playlist-Symbol klicken. Das Ergebnis meines schnellen Klicks könnt ihr in der Sidebar sehen und hören.

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Aber neben dem Radio und Playlist Player können auch simple Chart-Widgets eingebaut werden. Darauf verzichte ich aber vorerst und bleibe bei der Feed-Integration am unteren Ende der Sidebar, da die Ladezeit der Seite sonst doch etwas stark ausgedehnt wird. Viel Spaß beim Hören! 🙂

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