Weeds – Das Finale

weeds_final_seasonIch habe gerade das Finale von Weeds gesehen. Die Showtime-Serie hat es auf 8 Staffeln und 102 Episoden geschafft. Bereits zu Beginn der 8. Staffel wurde offiziell das Ende der Serie angekündigt. So blieb für die Autoren viel Zeit, ein stimmiges Ende zu schaffen.

„Es gab zwei Serien, ‚Weeds‘ und ‚Dexter‘, durch die Showtime für bahnbrechende Originalproduktionen ernst genommen wurde“, so David Nevins von Showtime im Interview mit Entertainment Weekly. „Wie sie zu Ende gehen, ist überaus wichtig (…) Wir wollen es richtig machen“.

Und das ist ihnen gelungen. Die Geschichte geht nach einem Zeitsprung einige Jahre in der Zukunft zu Ende. Die Entwicklungen der einzelnen Charaktere wird kurz resümiert und verknüpft. Und auch alte Bekannte aus den ersten Staffeln tauchen noch einmal auf, um Auf Wiedersehen zu sagen. Eine abschließende Interpretation gibt es bei tv.com.

Hier die letzte Szene.

Mir wird die Serie fehlen.

trnd-Projekt Nokia Lumia 800: Die Nokia-Apps (Navigation, Maps und Co.)

Nokia will mit Windows Phone Erfolg haben. Jedenfalls meinen sie es richtig ernst mit dem System, was man gerade an dem hohen Output an Software rund um die Lumia-Produktreihe sieht. Derzeit sind diese Apps auch exklusiv für die Nokia-Phones. Ein Grund mehr, im Rahmen des trnd-Projekts auf diese Anwendungen näher einzugehen.

Nokia Navigation (vorinstalliert)
Die turn-by-turn Navigation von Nokia ist das Alleinstellungsmerkmal der Nokia Lumia-Serie gegenüber den anderen Windows Phones. Nokia Navigation wird kostenlos mitgeliefert und bietet seit dem letzten Update (Version 2.0) auch komplette Offline-Navigation (die Karten konnte man vorher auch schon offline speichern, zur Routenberechnung musste aber bisher eine Internetverbindung hergestellt werden). Zusätzlich muss man noch manuell eine Navigationssprache runterladen (z.B. deutsch männlich oder deutsch weiblich) und das gewünschte Kartenmaterial (in meinem Test z.B. Berlin/Brandenburg). Die Ansagen sind deutlicher und natürlicher als bei der Google Navigation, allerdings kamen sie teilweise für meinen Geschmack recht spät. Auf langen Strecken wird mir dafür zu oft die nächste Aktion angekündigt. 7km vor der Abfahrt bereits darauf hinzuweisen und das dann bestimmt fünf mal zu wiederholen nervt. Die Ansicht zoomt an Kreuzungen und langsamen Fahrten nicht ran. So fehlt auch ein Spurassistent. Auch die Funktion, Autobahn auf Wunsch zu meiden oder eine Sperrung für die nächsten Kilometer anzugeben fehlte mir bereits schmerzlich. Der Funktionsumfang wird sicher stetig ausgebaut. Wenn die Ansagen noch punktgenauer kommen (Navigon Select ist hier ein gutes Beispiel) ist die Software uneingeschränkt zu empfehlen.

Nokia Bus & Bahn (Nokia Transport)
Nokia Bus & Bahn gibt es erst seit einigen Tagen und ist bisher in Deutschland auch nur für Berlin und Brandenburg zu gebrauchen. Laut Nokia ist das auch die einzige Region mit der Berücksichtung aktueller Verspätungen. Optisch erinnert die Anwendung an Öffi (Android) oder Fahrinfo (iOS). Die App sucht ÖPNV-Routen ausgehend von meinem aktuellen oder einem gewünschten Standort zu einem beliebigen Ziel raus. Bei Dateneingabe (auch Adressen können eingegeben werden) wird eine Autovervollständigung angeboten. Ich sehe die Verbindungen der nächsten Minuten. Eine Wunsch-Abfahrts- oder Ankunftszeit kann aber noch nicht angegeben werden – durch Scrollen nach links oder rechts kann man aber frühere bzw. spätere Fahrten suchen. Die Verbindung zu einem wichtigen Ziel kann als Verknüpfung auf der Startseite angepinnt werden. Allerdings ist nur eine Verknüpfung möglich. Hat man Fußweg auf der Route, wird auch eine Kartenanzeige mit Navigationshinweisen geboten. Die App kann hier installiert werden.

Nokia Karten (Nokia Maps) (vorinstalliert)
Nokia bietet unter maps.nokia.com seinen eigenen Kartendienst an. Dieser umfasst auch eine Routenplanung, das Favorisieren von Orten, sowie die Suche nach Restaurants oder anderen POIs. Die Aufmachung ist dabei ähnlich zu Google Maps. So kann man zwischen Satelliten-, Karten- und Geländeansicht als auch einer 3D-Perspektive wählen. Es wird auch eine Anzeige der aktuellen Verkehrssituation geboten. Besonders gefällt mir die Anzeige der öffentlichen Verkehrsmittel. Während Google für Berlin nur S- und U-Bahn-Linien anzeigt, sind in der Nokia-Variante auch Straßenbahn und Buslinien samt Haltestellen verfügbar. Zumindest für Berlin ist das ein Mehrwert gegenüber Google Maps.
Nahezu all diese Funktionen sind auch in der App für Windows Phone enthalten. So kann ich Favoriten speichern, Routen berechnen, die Umgebung nach POIs durchsuchen oder auch öffentliche Verkehrsmittel suchen. Die Anwendung lässt sich einfach bedienen, bietet bis jetzt aber leider keine Synchronisation der Favoriten zwischen dem Webdienst und der App. Da es diese Funktion bei anderen Nokia-Geräten allerdings gibt, wird es sicher nur eine Frage der Zeit sein, bis dieses Feature per Update auch für die Windows Phone Version nachgerüstet wird.

Nokia Kreativ Studio (Nokia Creative Studio)
Mit Kreativ Studio hat der Nutzer die Möglichkeit, Bilder aus seinem Album oder eine neue Aufnahme mit Filtern und Anpassungen zu versehen. Die Filter sind zwar nicht so umfangreich wie bei den vielen Foto-Apps anderer Systeme, reduzieren aber die Qual bei der Wahl. Hat man einen Effekt gefunden, kann man das Bild speichern oder noch einmal durch eine Trennlinie die Vorher-/Nachheransicht vergleichen. Die Bilder können anschließend auch direkt mit Facebook, Flickr oder Twitter geteilt werden. Ich kann allerdings auch Anpassungen am Bild vornehmen, wie einen Bildausschnitt erstellen, das Foto drehen, oder an Kontrast, Farbe, Schärfe und Belichtung rumspielen. Dadurch kann man durchaus ein wenig aus den Bildern rausholen. Die Bedienung ist einfach gehalten und intuitiv. Auch ein paar verzerrte Aufnahmen von Gesichtern oder Gegenständen sind möglich. Außerdem ist noch eine Panoramafunktion integriert, die eine Komposition aus vier Fotos erstellt. Kreativ Studio ist eindeutig noch ausbaufähig, was zukünftige Updates aber sicher berücksichtigen werden.
Creativestudio
Nokia Musik
Nokia Musik ist in erster Linie ein Hub für die Verlinkung auf die lokal gespeicherte Musik, den Nokia Music Store, Infos über Konzerte in der Nähe und, nach einem kleinen Trick, auch dem Mix Radio, einem kostenlosen Playlist-Service von Nokia, der in Deutschland eigentlich nicht verfügbar ist. Das ist eigentlich auch die einzige sinnvolle Funktion der App, da Windows Phone mit Zune ja einen eigenen Store bietet. Mix Radio bietet dem Nutzer die Möglichkeit, aus verschiedenen redaktionell von Nokia zusammengestellten Playlists (z.B. „new releases“, „bestsellers“, „rock“, „lumia mixes“ etc.) zu wählen und diese entweder zu streamen oder lokal zu speichern, um auch ohne Inter
netverbindung diese Listen zu hören. Das besondere: man kann nur 6 Songs pro Stunde überspringen (lizenzrechtliche Gründe) und weiß nicht, was alles in der Playlist enthalten ist. Man kann auch einen Stream starten, der Musik ähnlich der eingegeben Künstler abspielt. Dieser kann allerdings nicht lokal gespeichert werden.

Externe Wiedergabe (Nokia Play To) (Betaversion)
Die Oberfläche der DLNA-Streaming-Software ist der Bilder- und Video-App nachempfunden. So kann ich auf dem ersten Screen zu den Einstellungen gelangen und den DLNA-Client, auf dem ich die Inhalte wiedergeben möchte, aus dem aktuellen WLAN-Netz wählen. Da taucht dann beispielsweise der Fernseher auf, auf dem ich den Inhalt abspielen möchte. Die Inhalte (Bilder, Video) kann ich in der integrierten Galerie-Ansicht wählen. Solange der „Teilen“-Schalter auf „ein“ steht, wird der auf dem Lumia angezeigte Inhalt an den TV übertragen. Die App funktioniert trotz Beta-Stadium schon sehr gut, ist schnell und leicht zu bedienen.

Deutsches Fernsehen ist langweilig

In der Berliner Zeitung gibt es einen interessanten Artikel zur <a href="http://www sildenafil viagra.berliner-zeitung.de/magazin/essay-zum-deutschen-fernsehen-stirbt-das-land-vor-langeweile-,10809156,11953168.html“>Langeweile im deutschen Fernsehen. Das korreliert ganz gut mit meinem Empfinden.

Der Filmjournalist und Drehbuchautor Daniel Bickermann kann erklären, warum so etwas läuft. Die Sender zielten darauf ab, die Intensivseher an das Programm zu binden. Intensivseher sind jene 33 Prozent der Zuschauer, die 80 Prozent des Fernsehkonsums ausmachen. Sie schauen bis zu acht Stunden täglich fern. Richtiger wäre es zu sagen: Sie lassen den Fernseher acht Stunden lang laufen. Sie wollen beim Fernsehen etwas anderes machen.

So boomt das Fernsehen und kommt auf schwindelerregende Quoten – die Plasmakästen flimmern noch ein paar Minuten länger pro Tag als je zuvor – und damit das mit den Quoten so bleibt, darf das Programm auf keinen Fall stören. Mit anderen Worten: Das deutsche Fernsehen ist dafür da, dass man nicht hinsieht. Da fällt so ein vor sich hin sendender Ex-Komiker wie Schmidt nicht nur nicht weiter auf, gerade die Gleichgültigkeit seines Humors sichert seine Bildschirmexistenz.

(via)

Wikileaks – Rebellen im Netz

Bei Phoenix läuft am Sonntag, 30.1. noch einmal in einer Wiederholung die Dokumentation „Wikileaks – Rebellen im Netz“, welche im Dezember beim ORF zu sehen war. Hier wird die Organisation, ihre Arbeitsweise, ihre Enthüllungen sowie der Haftbefehl gegen Julian Assange thematisiert. Vor allem die Schilderungen der Journalisten, welche die geheimen Dokumente vor Veröffentlichung gesichtet haben, sind bewegend. Wer die Doku auch am Sonntag verpasst, der kann sie auch jederzeit bei Vimeo sehen.
http://www.vimeo.com/18047040