t3n: Google-Alternativen zum selbst hosten

Da Google mit der großen Keule seine Dienste ausmistet und es dabei erstmals mit Google Reader einen großen erwischt hat, werden die Nutzer langsam wach und es gibt allerlei Tipps in den Tech-Blogs, wie man sein digitales Dasein auch ohne Google meistern kann. Bei t3n hat man ein paar Dienste zusammengestellt, die man alle samt selbst hosten kann. Damit macht man sich ein Stück weit unabhängiger. Ich für meinen Teil, werde mir den empfohlenen RSS-Reader Fever näher anschauen. Der sieht nicht nur klasse aus, er hat auch noch einen innovativen Ansatz, wie man mit hohem Feed-Aufkommen besser umgehen kann.

Fever

if this then that: ifttt.com verknüpft verschiedene Webdienste (2 Invites inside)

Ifttt

Vor einigen Tagen erhielt ich eine Einladung zum neuen Wundertool ifttt (if this then that). Das Tool ermöglicht das Verknüpfen verschiedner Webdienste wie Google Reader, Twitter, Facebook, Posterous, RSS-Feeds, Craigslist, Delicious, Evernote und viele mehr.

Nun bieten diese Services von Hause aus natürlich schon diverse Sharing-Möglichkeiten. Aber ifttt kann diese um einige Dimensionen erweitern. Es ist zum Beispiel nicht möglich, Google Reader Shares (Empfehlungen für Google Profile Follower mit Notes versehen) direkt an Twitter oder Facebook zu posten. Lediglich Buzz wird von Hause aus unterstützt. Mit ifttt kann ich nun einen Task anlegen, der jedes neue von mir geteilte Reader Item (if this) zur Laufzeit (derzeit alle 15 Minuten) an Twitter, Facebook oder sonst was sendet (then that). Das Besondere dabei: die Bedingungen des wann und was sind vielfach konfigurierbar. Im Folgenden mal ein kurzes Beispiel.

if this
Jeder Dienst bietet bestimmte „Trigger“. Bei Google Reader kann das ein shared, starred oder liked item sein. Für Twitter ist das ganze noch granularer. Hier können es Tweets von mir sein, oder Tweets von anderen die einen Link enthalten oder auch Tweets mit bestimmten Hashtags. Ich wähle einfach aus, für welche Bedingung ich eine Action definieren möchte.
Googlereader_to_twitter
then that
Die verfügbaren Action Fields sind an die Möglichkeiten des jeweiligen Dienstes gebunden. Auf Google Reader kann ich nur Feeds subscriben. Auf Facebook neben Status Posts auch Fotos veröffentlichen. Bei Twitter kann ich (natürlich) nur tweeten. Mein neues shared item aus Google Reader möchte ich jetzt auf Twitter veröffentlichen. Dabei kann ich dann das Format des Tweets definieren. Ich lege beispielsweise fest, ob mein Kommentar, der Autor-Name, das Datum des Feed-Posts oder dessen URL in dem Tweet enthalten sein sollen.
ifttt bietet viele Möglichkeiten an die man vielleicht zu Beginn noch gar nicht denkt. Ich bin gespannt welche Service in Zukunft noch dazu kommen werden und welche Bedingungen in Zukunft die Trigger beeinflussen können.
Für Interessierte habe ich jedenfalls ganze zwei Invites zu vergeben.

Audiotool – elektronische Musik im Browser produzieren

Wer schon immer mal den Drang hatte, an irgendwelchen (virtuellen) Kn??pfen irgendwelcher Pulte zu drehen und dabei elektronische Musik zusammenzuklicken, der kann das jetzt ziemlich umfassend im Browser machen. Erstaunlich was Audiotool im Browser alles erm??glicht. Loops, Synthesizer, Drums, Effekte und Samples k??nnen im Browser arrangiert und moduliert werden.

Audiotool

Hier mal zwei Videos aus dem Tutorial-Channel, die nur 2 M??glichkeiten beleuchten (Samples + Drums).

F??r unge??bte, wie mich, ist das nat??rlich nur Spielerei wo nach Stunden immer noch nix h??rbares bei raus kommt. Aber verdammt, wenn es das nur schon vor 15 Jahren gegeben h??tte…

(via netzwertig)