Spotify in Deutschland ausprobieren

Spotify funktioniert eigentlich nur in den Ländern, in denen der Dienst offiziel live ist. Dennoch kann man durch ein paar Tricks Accounts erstellen und auch in Deutschland den Service nutzen. Nur ist bei vielen Nutzern ein einmaliger Login aus dem „Account-Land“ (also UK oder SE oder ähnliches) alle 14 Tage notwendig.
Da man sich dabei mit Proxies etc. rumschlagen muss, sollte man vielleicht ein Blick auf diese Seite werfen. Hier wird ein Remote Login ermöglicht, der (von mir nicht getestet) einen einmaligen Login mit gültiger Landes-IP durchführt. Wer seine Login-Daten (verständlicherweise) nicht einfach auf einer fremden Web-Seite eingeben möchte kann alternativ auch einen Fake-Account auf der Seite erstellen.

Wer also Bock hat Spotify mal zu testen, sollte die Gelegenheit nutzen. Wer weiß wie lange Spotify Remote Login erreichbar sein wird.

(via Andreas Stegmann)

Last.fm Loved Tracks als Spotify Playlist

Wer seine Last.fm „Loved Tracks“ mangels Subscription nicht anhören kann, dafür aber Spotify verwendet (in Deutschland bisher nur durch ein paar Tricks möglich), der kann nun seine Loved Tracks zu einer Spotify Playlist zusammenbasteln lassen.

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Das funktioniert super einfach mit dem Spotibot. Dessen Playlist Generator wurde nun um diese Möglichkeit erweitert. Konnte man hier bisher „nur“ Similar Artist“-Playlisten mittels der Last.fm Daten generieren, ist nun auch die Playlist-Erstellung auf Basis des Last.fm Usernamen möglich. Die Playlist-Länge kann zwischen 5 und 30 Tracks betragen, die Zusammenstellung erfolgt zufällig. Die Verfügbarkeit des Streams ist dabei natürlich vom Datenbestand bei Spotify abhängig. Auch die Benamung der Titel und Artists darf warhscheinlich nicht zu viele Unterschiede aufweisen, um einen Match zu finden.

Jetzt lohnt es sich also auch Tracks bei Last.fm als „Loved“ zu taggen, die dort nicht als Streaming-Track vorliegen.

Spotify – Zugang aus Deutschland erschwert

Oha, im Moment scheinen keine Premium-Accounts für Nutzer aus Deutschland angelegt werden zu können (der Dienst ist hierzulande ja noch nicht offiziell gestartet). Was bei mir Anfang des Jahres noch geklappt hat und mir seitdem unbeschwerten Hörgenuss ermöglicht, ist nun offensichtlich für deutsche IPs geblockt.

LemonHead hat aber einen Weg gefunden, auch wenn er das nicht zugeben möchte 🙂

Also bin ich NICHT auf diese Seite gegangen, habe NICHT diesen Proxy benutzt, um NICHT darüber auf der Spotify Seite zu landen.

Des weiteren habe ich KEINE UK Adresse mit der Postleitzahl “BS155BY” dort angegeben, um letztendlich NICHT an der Free Variante hängen zu bleiben.

Wer noch keinen Account bei Spotify hat – LOS!

Wie die Labels Streaming-Dienste verhungern lassen!

The big music labels don’t like streaming music because it doesn’t help them offset declining CD sales, and the evidence now suggests that streaming doesn’t lead to music downloads. Everything we’re hearing says that the labels would like to see streaming music startups just go away for now so that they can focus on maximizing paid downloads and extend that ultimate surrender date.

via The Sorry State Of Music Startups auf Techrunch.

Squeezebox streamt jetzt Napster

squeezeboxSeit wenigen Tagen ist es möglich, mit den diversen Squeezeboxen von Slimdevices (bei mir verrichtet die Squeezebox Classic seine hervorragenden Dienste) den gesamten Napster-Katalog zu streamen. Man kann diverse Radios, Top-Listen und Staff-Picks auswählen, aber natürlich auch seine Napster-Bibliothek und den gesamten Napster-Inhalt (immerhin 7 Mio. Titel) durchsuchen und on Demand streamen. Das Ganze passiert in gewohnt smoother Squeezebox-Manier und geht butterweich von der Hand. Obendrein werden die Titel auch gleich durch die Squeezebox-interne Last.fm-Anbindung gescrobbelt.

Während ich an meinem Spotify-Artikel schrieb, habe ich noch darüber nachgedacht, wie schön es wäre ohne Rechner auf den Spotify-Inhalt zugreifen zu können. Eine Squeezebox-Einbindung stand dabei ganz oben auf meiner Wunschliste. Und nun kommt plötzlich Napster und macht das ganze wahr. Übrigens eigentlich auch nicht ganz so überraschend, denn mit dem Squeezebox-Konkurrenten Sonos hat man schon seit längerem eine Streaming-Kooperation laufen.

Wer mit seiner Squeezebox in den Genuss einer 30 Tage Probezeit mit dem Napster-Dienst kommen möchte, der muss lediglich auf Squeezenetwork.com auf “Probehören” klicken und hat sofort 30 Tage zur Verfügung. Ohne auf Napster ein Konto anlegen zu müssen oder Kontodaten zu hinterlegen.

Wenn einem der Service zusagt ist man hinterher mit 10 Euro pro Monat dabei (Napster to go für 15 Euro ist nicht erforderlich!).

In der aktuellen c’t (Heft 5/2009) nimmt man sich übrigens dem Vergleich zwischen Sonos, Logitech Squeezebox und Philips Streamium an, wobei Logitechs Klangwunder als klare Favoriten dank der Erweiterbarkeit hervorgehen.

Spotify begeistert

Der Streaming-Dienst Spotify ist derzeit eines meiner Lieblingsspielzeuge. Dabei handelt es sich um einen Desktop-Client (in der Beta-Phase) für Windows und Mac (Linux per Wine). Die Software ist sehr schlank und die Programmdatei kann auch ohne Installation auf anderen Rechnern zum Laufen gebracht werden (z.B. auf dem Office-PC). Der Speicherverbrauch ist überdies sehr gering.

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Faithless Live-Video

Der Nico hat heute berichtet, dass der WDR Rockpalast mehrere Konzertmitschnitte online gestellt hat. Die Auswahl ist noch etwas beschränkt, lässt aber für die Zukunft hoffen.

Ich bin dann eigentlich nur aus Langeweile dem Link gefolgt und bin deshalb positiv überrascht, dass auch ein 2007er Faithless-Konzert aus dem Kölner E-Werk unter den „auserwählten“ Videos ist. Besonders praktisch ist hierbei, dass man alle Songs direkt anwählen kann. Daher auch gleich mal ein Anspieltipp: Everything Will Be Alright Tomorrow.

faithless live

Last.fm und Pandora Favorites als Mixtape

Das Netz und seine Mashups. Toll waren schon pandoraFM (Pandora-Songs scrobbeln) oder LastTV (Youtube-Clipshow auf Grundlage des Last.fm-Profils).

Nun bietet Favtape.com die Möglichkeit, seine favorisierten Songs bei Last.fm (loved) oder Pandora (bookmark) als Playlist wiederzugeben, was bei den nativen Diensten aus rechtlichen Gründen nur in beschränktem Maße möglich ist.

Einfach den gewünschten Nutzernamen eingeben, und ab geht die Post. Sicherlich wird nicht jeder Track auffindbar sein, aber es ist eine nette Möglichkeit, schnell mal ein paar Songs zusammen zu stellen, die einem definitv gefallen.

(via livehacker)

Last.fm Relaunch

Es hatte sich angekündigt. In den letzten Tagen hat sich auf der Beta-Seite von Last.fm einiges in Sachen Design getan. Da wurden schnöde Farbhintergründe etwas aufgehübscht, die letzten Menüpunkte wurden funktional und der Player erhielt ein Update in Sachen Volume-Slider (der sah vorher verdammt häßlich aus). Auch sonst wurde spürbar die Performance besser.

Und heute verschwand die Feedback-Leiste am oberen Seitenrand. Nicht ohne Grund, denn wenige Stunden später ist er nun gestartet, der rundum erneuerte Last.fm-Service. Alles zu den Neuerungen gibt es im Last.fm-Blog. Wichtigste Features sind: mehrere Playlists, „un-love“ Tracks, Library-Management (Hinzufügen und Entfernen von Tracks aus dem Profil). Was mir nun noch fehlt, sind Endlosspiel der Playlists (jeder Track muss extra angespielt werden) und ein Videochannel, der Musikvideos auf Grundlage meines Profils spielt.