Audiotool – elektronische Musik im Browser produzieren

Wer schon immer mal den Drang hatte, an irgendwelchen (virtuellen) Kn??pfen irgendwelcher Pulte zu drehen und dabei elektronische Musik zusammenzuklicken, der kann das jetzt ziemlich umfassend im Browser machen. Erstaunlich was Audiotool im Browser alles erm??glicht. Loops, Synthesizer, Drums, Effekte und Samples k??nnen im Browser arrangiert und moduliert werden.

Audiotool

Hier mal zwei Videos aus dem Tutorial-Channel, die nur 2 M??glichkeiten beleuchten (Samples + Drums).

F??r unge??bte, wie mich, ist das nat??rlich nur Spielerei wo nach Stunden immer noch nix h??rbares bei raus kommt. Aber verdammt, wenn es das nur schon vor 15 Jahren gegeben h??tte…

(via netzwertig)

Spotify in Deutschland ausprobieren

Spotify funktioniert eigentlich nur in den Ländern, in denen der Dienst offiziel live ist. Dennoch kann man durch ein paar Tricks Accounts erstellen und auch in Deutschland den Service nutzen. Nur ist bei vielen Nutzern ein einmaliger Login aus dem „Account-Land“ (also UK oder SE oder ähnliches) alle 14 Tage notwendig.
Da man sich dabei mit Proxies etc. rumschlagen muss, sollte man vielleicht ein Blick auf diese Seite werfen. Hier wird ein Remote Login ermöglicht, der (von mir nicht getestet) einen einmaligen Login mit gültiger Landes-IP durchführt. Wer seine Login-Daten (verständlicherweise) nicht einfach auf einer fremden Web-Seite eingeben möchte kann alternativ auch einen Fake-Account auf der Seite erstellen.

Wer also Bock hat Spotify mal zu testen, sollte die Gelegenheit nutzen. Wer weiß wie lange Spotify Remote Login erreichbar sein wird.

(via Andreas Stegmann)

ICQ auf dem Palm Pre

Von Hause aus unterstützt der Palm Pre (bzw. das webOS) zur Zeit (ver. 1.1.3) nur Gtalk und AIM als Messaging-Dienste. Da Freunde und Co noch immer nicht ICQ den Rücken gekehrt haben und zu Jabber/GTalk gewechselt sind, ist man damit etwas eingeschränkt.

Dank Jabber Transport-Diensten ist es aber möglich seine ICQ (MSN, Yahoo) Kontakte trotzdem mit dem Palm Pre zu verwenden (ohne zusätzliche Apps). Dazu einfach diesem Tutorial folgen. Irgendwann ist das hoffentlich nicht mehr nötig und ICQ wird direkt unterstützt.

Spotify begeistert

Der Streaming-Dienst Spotify ist derzeit eines meiner Lieblingsspielzeuge. Dabei handelt es sich um einen Desktop-Client (in der Beta-Phase) für Windows und Mac (Linux per Wine). Die Software ist sehr schlank und die Programmdatei kann auch ohne Installation auf anderen Rechnern zum Laufen gebracht werden (z.B. auf dem Office-PC). Der Speicherverbrauch ist überdies sehr gering.

spotify_whats_new

 

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Google Chrome

Ich finde es schon sehr erstaunlich, wie schnell der Google-Browser startet. Ich meine mich aber zu erinnern, das der Firefox 3 ohne Plugins auch ziemlich schnell war. Ansonsten ist mir beim Seitenaufbau kein großer Unterschied zum FF aufgefallen. Lediglich die Google Webapplications sind flotter – die Software scheint diesbezüglich auch optimiert zu sein.

Allgemein bleibt zu sagen: nett anzuschauen, Funktionen aufs Wesentliche beschränkt, schnell. Aber mir fehlen einfach Plugins und die Möglichkeit, Bookmarks zu taggen.

Des Weiteren scheint noch einiges an Arbeit bzgl. der Sicherheit auf die Entwickler zu warten:

Der Sicherheitspezialist Aviv Raff hat eine Demo zur Verfügung gestellt, die das Problem vorführt. Beim Besuch der Seite wird ohne Nachfrage beim Anwender ein Java-Archiv (.jar) heruntergeladen und im Download-Ordner abgelegt – der Nutzer merkt davon nichts. Ein Klick auf den geschickt benannten Download-Button in Chrome startet dann die Java-Datei. In der Demo öffnet sich nur ein in Java geschriebenes Notepad, ein Krimineller hätte aber damit ein System kompromittieren können.

Videobilder statischer Szenen qualitativ verbessern und manipulieren

Seit einiger Zeit gibt es die Technik für Fotografien, dass ein Bild von einem Objekt, auf dem zu viele Menschen Weg stehen, aus mehreren Aufnahmen zu unterschiedlichen Zeitpunkten rekonstruiert werden kann. Die Personen werden heraus gerechnet.

Das geht nun auch mit Videos. An der Universität von Washington hat man ein Verfahren entwickelt, mit dem Videos inhaltlich und damit qualitativ verändert werden können. Bisher funktioniert das Ganze nur mit statischen Objekten bei bewegeter Kamera.

Aber bereits das ist beeindruckend. Überbelichtete Szenen können durch die Synchronisation der Bildinhalte mit (richtig belichteten) Fotoaufnahmen verbessert werden. Da diese Aufnahmen eine höhere Auflösung besitzen, ist ein nachträgliches Zoomen in die Videoszene möglich, ohne Qualitätsverlust gegenüber dem Originalvideo (wo der nachträgliche Zoom zu Unschärfe führt). Objekte können aber auch aus der ganzen Szene entfernt werden, wie der Screenshot zeigt.

videoenhance

Reflektionen können entfernt werden, wenn die Bereiche markiert werden. Partielle Bildbearbeitung ist dabei ebenso denkbar – z.B. die Farbe von aus Bildbereichen entziehen, oder die Inhalte dieser Bereiche austauschen. Was mit der Software möglich ist, zeigt dieses beeindruckende Video.

Using Photographs to Enhance Videos of a Static Scene from pro on Vimeo.

(via neuderdings)

Ubiquity – Launcher für das Social Web

Die Firefox-Erweiterung Ubiquity von den Mozilla Labs ist in einer frühen 0.1 Alpha veröffentlicht worden. Das Tool ermöglicht es, mittels Keywords Befehle auszuführen, die von Webdiensten wie Amazon, Twitter oder Google Maps bereitgestellt werden.

Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Wer die Launcher für Windows (Launchy) oder Mac (Quicksilver) benutzt weiß wie’s geht. Mit einer Tastenkombination die Kommandozeile öffnen und anschließend einen Befehl eingeben (entweder Programmnamen oder Kürzel wie „run“, „search“ und so weiter). Ubiquity macht das im Netz – und verknüpft die Dinge neu.

Es werden nicht einfach Seiten geöffnet: man kann Inhalte lesen, senden, durchsuchen – ohne die gewünschte Web-Applikation öffnen zu müssen. Nach dem Aufrufen des Ubiquity-Fensters mit „Ctrl+Space“ erscheint das Eingabefenster und man kann mit „twitter textnachricht“ die „textnachricht“ an twitter senden, oder den aktuell markierten Text mit „translate“ übersetzen. Das ganze basiert auf Javascript – könnte man also als Bookmarklet-Greasemonkey-Mashup bezeichnen. Erweiterbar ist das ganze natürlich auch, sodass zunehmen Befehlsskripte für alles mögliche entstehen. Zum Beispiel für identi.ca, wie folgender Screenshot zeigt.

Bild

Aber genug der Worte, viel besser erklärt das ein Tutorial-Video von Mozilla.

Ubiquity for Firefox from Aza Raskin on Vimeo.

(via RSS Blogger)