Posterous war einmal

Ein Jahr nachdem Twitter die Jungs von Posterous übernommen hat, ist das Ende der Blog-Plattform besiegelt. Im Grunde hat es damals schon jeder erwartet. Als dann im Dezember die Backup-Möglichkeit von Posterous veröffentlich wurde, war eigentlich klar, dass es nicht mehr lange dauern kann. Am 30. April ist nun endgültig Schluss.

Grund genug für mich, mal wieder zu bloggen 🙂

Ich habe mich dazu wieder für ein selbst gehostetes WordPress-Blog entschieden. Bis zum Wechsel auf Posterous hatte ich ja damals schon eins. Dessen Inhalte waren solange bei WordPress.com geparkt. Nun habe ich beide Blog-Inhalte hier wieder importiert. Natürlich ist nicht alles reibungslos verlaufen. Wie so oft machen die Umlaute Probleme. Aber ich denke, das ist ein kleiner Preis den ich zahlen muss, um immerhin 9 Jahre „Kariere“ lückenlos zugänglich zu machen. Und wer weiß, wenn ich Zeit habe fixe ich vielleicht noch den ein oder anderen Import-Fehler.

Jetzt freue ich mich erst mal auf meine neue Zeit mit WordPress.

Posterous mit neuem Data Center – Kundenkommunikation ausbaufähig!

Gestern bekam ich eine Email, angeblich von Posterous, mit der Information, den A-Record f??r meine Custom-Domain auf eine neue IP-Adresse umzustellen. Die Email schreite f??rmlich nach Phishing. Aber da Posterous in der Vergangenheit sehr langsam war, wollte ich einfach daran glauben, dass es nun endlich besser werden w??rde.

Zuerst habe ich per IP-Lookup geschaut, wem die IP-Adresse geh??rt. Ergebnis: nix auff??lliges. Aber sicher war ich mir dennoch nicht. Denn es war kein Posterous-Header in der Mail, au??erdem keine Informationen im Blog des Dienstes. Also mal nach der IP gegoogelt und das hier gefunden. Andere User waren sich also auch nicht sicher.

Schlie??lich findet man die IP-Adresse??aber doch??bei Posterous: in den FAQ! H??tte man auch offensiver kommunizieren k??nnen 😉

Posterous: Bilder inline posten mit Gmail

Posterous ist voll darauf ausgelegt, dass man per E-Mail seine Beiträge veröffentlicht. Was mir bisher gefehlt hat war allerdings die Möglichkeit Inline Bilder einzufügen. Zwar kann man Bild-URLs an beliebiger Stelle in den Beitrag einfügen und später erscheint dort dann die Grafik, für Anhänge an Mails funktionierte das aber nicht.

Um nun mit Gmail Screenshots oder Grafiken von der heimischen Festplatte in den Text einzufügen benötigt man das Inserting Images Feature aus den Google Mail Labs.

Inserting_images

Das Feature wird wie folgt aktiviert:

  1. Settings öffnen
  2. Reiter Labs auswählen
  3. Inserting Images Feature auf enabled setzen
  4. Save changes
  5. Im Editor Rich Formatting aktivieren
  6. an beliebiger Stelle Insert Image klicken und Bild auswählen
  7. Fertig

Insert_image

Und wenn in diesem Beitrag die Screenshots inline zu sehen sind, dann hat Posterous beim Parsen der Mail auch alles richtig gemacht.

Reinschnuppern

Nun bin auch ich mal bei Posterous gelandet. Mal sehen was ich hier
demn??chst posten werde. Bei den ganzen Bookmark-Tools und
Posting-Platformen (Blog, Facebook, Twitter etc.) werden die
Informationen entweder redundant – oder sehr verstr??ut gespeichert. Da
wird es schwierig den ??berblick zu behalten. Aber gut, ich spiele halt
auch gern 🙂

 Und die Verwendung von E-Mail als Posting-Schnittstelle ist so simpel
wie genial.