Interview mit @AnonyOps von Anonymous

Du versteckst dich, hoffst, dass dein Online-Anonymitäts-Streben funktioniert hat oder du schaust, dass du verdammt nochmal rauskommst aus dem Land – was ist, was ich tat. Ich bin verdammt nochmal raus. Ich hatte schon eine ganze Weile gewusst, dass es so enden würde. Anonymous hat das Gebäude verlassen, wie sich heruasstellte. Der Gedanke, zu gehen, hat mich für etwa ein Jahr beschäftigt. Und eine Art Flüchtling zu sein, ist nicht nur ein Rosengarten. Ich habe so viel aufgegeben: Mein Zuhause, Familie und Freunde. Aber ich habe gesehen, was meine Regierung mit Menschen macht, die geradeheraus sind, Menschen die „zu erfolgreich“ sind in ihrer Kritik.

Schau dir nur Julian Assange an, Bradley Manning, Thomas Drake, Hohn Kiriakou, Andrew Alan Escher Auernheimer, Jeremy Hammond, Barrett Brown … Leute WERDEN verfolgt, weil sie versuchen gegen das Regime aufzutreten. Ich musste gehen.

Die australische Bloggerin und Journalistin Asher Wolf hat über einen längeren Zeitraum ein Interview mit dem Betreiber des Twitter-Accounts @AnonyOps geführt. Heraus kam ein interessanter Einblick in die Beweggründe, warum der Aktivist der Gruppe beigetreten ist, warum er die USA verlassen hat und wie er sich fühlt, wenn man ihn einen „Terroristen“ nennt.

Das Interview gibt es in deutscher Fassung bei futurezone.

Mininova im Interview: „Filesharing wird es immer geben“

Die Jungs haben ihr Hobby zum Beruf gemacht und arbeiten als Unternehmen an ihrer Credibility. Verhandlungen mit Herstellern sollen das Label „Powered by Mininova“ ins Wohnzimmer bringen, während am anderen Ende die Verwertungsgesellschaft der Niederlande gegen Mininova Klage eingereicht hat. Deren „Removal Policy“ – Links zu urheberrechtsverletzendem Material auf Anfrage zu entfernen – reicht denen nicht.

Anders als die schwedischen Piraten bietet Mininova zwar keine eigenen „Tracker“, um die Downloads zu koordinieren, verlinkt jedoch zu diesen und ist mit täglich acht Millionen Suchanfragen nach eigenen Angaben die meistbenutzte Torrent-Website der Welt.

Mininova: „Filesharing wird es immer geben“ – futurezone.ORF.at.

Michael Johnson trifft Johannes B. Kerner

Nun versucht er, mit dieser Methode kritischen, nachhakenden, mutigen Journalismus zu simulieren: Michael Johnson, “Können Sie verstehen, dass es kritische Stimmen gibt, die sagen”? Er traut sich nicht selbst aus der Deckung, weshalb es auch so unwürdig ist, ihm dann beim Zurückschliddern zuzusehen. Bei seinem Kampf, seine Frage gleichzeitig als zulässig zu verteidigen, aber auch klarzumachen, dass es gar nicht seine Frage war. Bei seinem Rückzug auf ein schlichtes Rollenspiel, in dem Johnson und er nur tun, was sie tun müssen.

Michael Johnson trifft Johannes B. Kerner « Stefan Niggemeier.