Der Mann, der die Musikindustrie zu Fall brachte

In der Zeit, als Napster und Warez-Sites in voller Blüte standen, war es insbesondere ein Mann, der eine unglaubliche Menge Musik vor offizieller Veröffentlichung in die Filesharing-Szene einkippte. Dell Glover.

Stephen Witt, der Autor des Buches „How Music Got Free“, hat im New Yorker eine Geschichte dazu publiziert, wie Dell Glover dazu kam, 20.000 Alben zu leaken viagra kosten.

Kali would track the release dates of upcoming albums and tell Glover which material he was interested in. Glover would acquire smuggled CDs from the plant. He would then rip the leaked CDs to the MP3 format and, using encrypted channels, send them to Kali’s home computer. Kali packaged the MP3s according to the Scene’s exacting technical standards and released them to its topsites.

(via nicorola)

Meine Musik 2013

Meine Top 10 des Jahres 2013 ist wieder mal sehr mainstreamig. Auch wenn ich viel Musik aus Empfehlungsradios spiele, so wird auf „Heavy Rotation“ eben doch immer das bekanntere Zeug bei mir laufen. Die Daten sind alle aus meinem last.fm-Profil. Da ich aber fast immer auch das gehörte an last.fm scrobble, ist das auf jeden Fall eine zutreffende Statistik für mein Musik-Jahr 2013.

Meine Entdeckung des Jahres ist Biffy Clyro. Zwar kannte ich sie schon vorher und hatte sie auch schon ein paar Mal gehört, aber als Vorband von Muse habe ich sie zum ersten Mal live gesehen. Und was haben die auf der Waldbühne gerockt! Das Live-Album „Opposites Live From Glasgow“ gehört daher zu meinen diesjährigen Favoriten.

Top 10 Artists

Top10-Artists_2013

Top 10 Alben

Top10-Alben_2013

 

Top 10 Songs

Top10-Songs_2013

 

Eine kleine persönliche Auswahl einiger Stücke, die mich dieses Jahr begleitet haben, könnt ihr in der folgenden Playlist hören.

Spotify Playlists zu Deezer übertragen mit spotizr.com

Ich habe seit einigen Wochen fast täglich meine Musik über Deezer gehört. Deezer liefert mir nämlich deutlich bessere Musik-Empfehlungen und ist in der Webplayer-Variante überraschend schnell zu bedienen. Auch wenn es etwas weniger Features hat (gapless Playing macht Spotify besser), sowie ein eingeschränktes App-Angebot, steht die Kernfunktion der von Spotify in nichts nach (Playlist-Verwaltung, Songs favorisieren, Artist Radios).

Aber die Funktion, mit der ich bisher am wenigsten bei Spotify zufrieden war, ist die „Entdecken“-Funktion. Hier werden mir dauernd Alben und Künstler vorgeschlagen, die ich „seit längerem nicht gehört habe“, oder empfohlene Playlisten von Artists denen ich folge etc. Das ganze wirkt sehr algorithmisch erzeugt und ich hätte gern weniger aber bessere Empfehlungen.

Genau das liefert Deezer mit seiner neuen „Anhören“-Funktion. Die Empfehlungen werden redaktionell ausgesucht und es werden neue Alben von meinen Lieblingskünstlern stärker hervorgehoben (bei Spotify gehen die neuen Alben in der Menge unter).

Spotizr

Ich fühle mich wohl mit Deezer und will nun also umsteigen. Doch was macht man mit den vielen selektiv erstellten Playlists (die „echten“, nicht die Alben-Playlists). Ganz einfach, man bedient sich solcher Tools wie spotizr.com. Hier wirft man einen Spotify-Playlist-Link rein und der Service konvertiert die Track-IDs auf die Deezer-Tracks, wo dann eine Playlist mit den gleichen Songs angelegt wird. Werden einige Songs nicht gefunden, versucht Deezer diese durch abspielbare Varianten zu ersetzen. Für meine Weihnachts-Playlist hat das super geklappt, auch meine 260 Titel umfassende „starred playlist“ von Spotify ist weitestgehend komplett bei Deezer gelandet.

So ist ein Umstieg auf einen anderen Streaming-Dienst kein Problem.

Daft Punk – Get Lucky

Seit Tagen höre ich Daft Punks neue Single „Get Lucky“ rauf und runter. Dieser Song kündigt das erste Studioalbum seit „Human After All“ aus dem Jahr 2005 an.
Und wie er das tut!
Aber mit der Meinung stehe ich offensichtlich nicht allein da. Auf Spotify und Deezer holte sich Daft Punk einen Streaming-Rekord. Und was die Download-Charts angeht, ist „Get Lucky“ in 46 Ländern ganz vorn gelandet.
Funky Tunes, Funky Voices, Catchy Rhythm – alles was ein guter Song braucht.

Sigur Rós – neues Album im Juni, neuer Song schon jetzt

Youza! Sigur Rós, seit einigen Monaten nunmehr zu dritt, kommen schon im Juni mit einem neuen Album zurück. Dabei sind sie noch immer auf Tour mit dem letzten Werk, Valtari. Kveikur heißt die neue Platte und wird das komplette Gegenstück zum verträumten Vorgänger:

Sigur Rós will follow up last year’s Valtari with a new record this year. They’re now signed to XL Recordings worldwide, who will release Kveikur on June 17 internationally and June 18 in the U.S.
As mentioned in January, the band says their new material is „more aggressive“.

Sie spielen wohl schon seit längerem einige der neuen Stücke auf Tour. Eines davon ist Brennisteinn, das schon mehr Drive hat als die gesamte Platte zuvor.

(Vimeo-Permalink)

Typisch für Sigur Rós, kann man das Album auch schon mal vorbestellen.

Update:
Ich habe bei Nicorola gesehen, dass das Video auch bei Vimeo zu finden ist. Also habe ich das GEMA-geblockte Youtube-Video gegen das Vimeo-Video ausgetauscht.