Finde deinen passenden Android-Launcher

Die Launcher-Vielfalt bei Android ist sehr groß. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Bunt, minimalistisch, feature-arm, feature-reich…

Ich bevorzuge einen Launcher, der meine Produktivität steigert ohne überladen zu sein. Es bringt mir nichts eine Latte von Homescreens zu erstellen die dann alle mit App-Logos voll geknallt sind und ich wieder nur rumsuchen muss, wo meine App liegt. Auch zu viele Widgets sind nicht immer hilfreich, wenn die Info genauso schnell durch ein Öffnen der App verfügbar wird – vorausgesetzt ich finde die App.

Mein Favorit ist seit meiner Rückkehr zu Android Ende 2015 der Z Launcher von Nokia. Leider erhält er keine Updates mehr. Man scribbelt den Anfangsbuchstaben der App und schon wird die Liste dargestellter Top-Picks entsprechend neu geladen. Apps die man zuletzt geöffnet hatte stehen ganz oben. Braucht man mehr Buchstaben um seine App zu finden, einfach weitere zeichnen. Die Liste verfeinert sich mit jemden Buchstaben. Auch Kontakte können so gefunden und – wer mag – direkt angerufen oder angetextet werden. Kommt man auf den Startbildschirm ist außerdem immer eine möglichst passende Liste von Apps schon dargestellt. Wenn ich morgens immer Feeds lese, ist die App ganz oben. Abends regelmäßig Musik oder Youtube? Dann ist abends eben diese App auf der Liste.

Das ist genial und funktioniert richtig gut. Einen Widget-Screen für die nötigsten Widgets gibt es dann auch noch. Nur leider finde ich den Launcher manchmal recht langsam. Und auch Buchstaben erkennt er manchmal falsch. Das macht Neueingaben erforderlich. Also ist es nur logisch dass ich schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Launcher bin, der eine ähnliche Funktionalität mitbringt (und mir sogar die Suche abnimmt, wenn möglich) und dabei keine Hantiererei mit zig Screens erforderlich macht.

Auftritt Google. Caschy hat auf ein nettes Tool hingewiesen, das auf Basis einer schnellen Umfrage Empfehlungen für Launcher, Icon Pack, Wallpapers und Widgets liefert. Das habe ich gleich mal ausprobiert. Denn Artikel zu Launchern empfehlen immer das übliche (Nova, Smart und Co). Und siehe da, ich habe direkt zwei neue Kandidaten kennengelernt, die zu mir passen und die ich gerade teste: Peek Launcher und Evie Launcher.

Wer also auf der Suche nach einem passenden Launcher ist und nicht erst alle moglichen runterladen will, der sollte mal mit dem Tool etwas rumprobieren. Dann entdeckt er vielleicht einen neuen, zukünftigen Favoriten.

trnd-Projekt Nokia Lumia 800: Die Nokia-Apps (Navigation, Maps und Co.)

Nokia will mit Windows Phone Erfolg haben. Jedenfalls meinen sie es richtig ernst mit dem System, was man gerade an dem hohen Output an Software rund um die Lumia-Produktreihe sieht. Derzeit sind diese Apps auch exklusiv für die Nokia-Phones. Ein Grund mehr, im Rahmen des trnd-Projekts auf diese Anwendungen näher einzugehen.

Nokia Navigation (vorinstalliert)
Die turn-by-turn Navigation von Nokia ist das Alleinstellungsmerkmal der Nokia Lumia-Serie gegenüber den anderen Windows Phones. Nokia Navigation wird kostenlos mitgeliefert und bietet seit dem letzten Update (Version 2.0) auch komplette Offline-Navigation (die Karten konnte man vorher auch schon offline speichern, zur Routenberechnung musste aber bisher eine Internetverbindung hergestellt werden). Zusätzlich muss man noch manuell eine Navigationssprache runterladen (z.B. deutsch männlich oder deutsch weiblich) und das gewünschte Kartenmaterial (in meinem Test z.B. Berlin/Brandenburg). Die Ansagen sind deutlicher und natürlicher als bei der Google Navigation, allerdings kamen sie teilweise für meinen Geschmack recht spät. Auf langen Strecken wird mir dafür zu oft die nächste Aktion angekündigt. 7km vor der Abfahrt bereits darauf hinzuweisen und das dann bestimmt fünf mal zu wiederholen nervt. Die Ansicht zoomt an Kreuzungen und langsamen Fahrten nicht ran. So fehlt auch ein Spurassistent. Auch die Funktion, Autobahn auf Wunsch zu meiden oder eine Sperrung für die nächsten Kilometer anzugeben fehlte mir bereits schmerzlich. Der Funktionsumfang wird sicher stetig ausgebaut. Wenn die Ansagen noch punktgenauer kommen (Navigon Select ist hier ein gutes Beispiel) ist die Software uneingeschränkt zu empfehlen.

Nokia Bus & Bahn (Nokia Transport)
Nokia Bus & Bahn gibt es erst seit einigen Tagen und ist bisher in Deutschland auch nur für Berlin und Brandenburg zu gebrauchen. Laut Nokia ist das auch die einzige Region mit der Berücksichtung aktueller Verspätungen. Optisch erinnert die Anwendung an Öffi (Android) oder Fahrinfo (iOS). Die App sucht ÖPNV-Routen ausgehend von meinem aktuellen oder einem gewünschten Standort zu einem beliebigen Ziel raus. Bei Dateneingabe (auch Adressen können eingegeben werden) wird eine Autovervollständigung angeboten. Ich sehe die Verbindungen der nächsten Minuten. Eine Wunsch-Abfahrts- oder Ankunftszeit kann aber noch nicht angegeben werden – durch Scrollen nach links oder rechts kann man aber frühere bzw. spätere Fahrten suchen. Die Verbindung zu einem wichtigen Ziel kann als Verknüpfung auf der Startseite angepinnt werden. Allerdings ist nur eine Verknüpfung möglich. Hat man Fußweg auf der Route, wird auch eine Kartenanzeige mit Navigationshinweisen geboten. Die App kann hier installiert werden.

Nokia Karten (Nokia Maps) (vorinstalliert)
Nokia bietet unter maps.nokia.com seinen eigenen Kartendienst an. Dieser umfasst auch eine Routenplanung, das Favorisieren von Orten, sowie die Suche nach Restaurants oder anderen POIs. Die Aufmachung ist dabei ähnlich zu Google Maps. So kann man zwischen Satelliten-, Karten- und Geländeansicht als auch einer 3D-Perspektive wählen. Es wird auch eine Anzeige der aktuellen Verkehrssituation geboten. Besonders gefällt mir die Anzeige der öffentlichen Verkehrsmittel. Während Google für Berlin nur S- und U-Bahn-Linien anzeigt, sind in der Nokia-Variante auch Straßenbahn und Buslinien samt Haltestellen verfügbar. Zumindest für Berlin ist das ein Mehrwert gegenüber Google Maps.
Nahezu all diese Funktionen sind auch in der App für Windows Phone enthalten. So kann ich Favoriten speichern, Routen berechnen, die Umgebung nach POIs durchsuchen oder auch öffentliche Verkehrsmittel suchen. Die Anwendung lässt sich einfach bedienen, bietet bis jetzt aber leider keine Synchronisation der Favoriten zwischen dem Webdienst und der App. Da es diese Funktion bei anderen Nokia-Geräten allerdings gibt, wird es sicher nur eine Frage der Zeit sein, bis dieses Feature per Update auch für die Windows Phone Version nachgerüstet wird.

Nokia Kreativ Studio (Nokia Creative Studio)
Mit Kreativ Studio hat der Nutzer die Möglichkeit, Bilder aus seinem Album oder eine neue Aufnahme mit Filtern und Anpassungen zu versehen. Die Filter sind zwar nicht so umfangreich wie bei den vielen Foto-Apps anderer Systeme, reduzieren aber die Qual bei der Wahl. Hat man einen Effekt gefunden, kann man das Bild speichern oder noch einmal durch eine Trennlinie die Vorher-/Nachheransicht vergleichen. Die Bilder können anschließend auch direkt mit Facebook, Flickr oder Twitter geteilt werden. Ich kann allerdings auch Anpassungen am Bild vornehmen, wie einen Bildausschnitt erstellen, das Foto drehen, oder an Kontrast, Farbe, Schärfe und Belichtung rumspielen. Dadurch kann man durchaus ein wenig aus den Bildern rausholen. Die Bedienung ist einfach gehalten und intuitiv. Auch ein paar verzerrte Aufnahmen von Gesichtern oder Gegenständen sind möglich. Außerdem ist noch eine Panoramafunktion integriert, die eine Komposition aus vier Fotos erstellt. Kreativ Studio ist eindeutig noch ausbaufähig, was zukünftige Updates aber sicher berücksichtigen werden.
Creativestudio
Nokia Musik
Nokia Musik ist in erster Linie ein Hub für die Verlinkung auf die lokal gespeicherte Musik, den Nokia Music Store, Infos über Konzerte in der Nähe und, nach einem kleinen Trick, auch dem Mix Radio, einem kostenlosen Playlist-Service von Nokia, der in Deutschland eigentlich nicht verfügbar ist. Das ist eigentlich auch die einzige sinnvolle Funktion der App, da Windows Phone mit Zune ja einen eigenen Store bietet. Mix Radio bietet dem Nutzer die Möglichkeit, aus verschiedenen redaktionell von Nokia zusammengestellten Playlists (z.B. „new releases“, „bestsellers“, „rock“, „lumia mixes“ etc.) zu wählen und diese entweder zu streamen oder lokal zu speichern, um auch ohne Inter
netverbindung diese Listen zu hören. Das besondere: man kann nur 6 Songs pro Stunde überspringen (lizenzrechtliche Gründe) und weiß nicht, was alles in der Playlist enthalten ist. Man kann auch einen Stream starten, der Musik ähnlich der eingegeben Künstler abspielt. Dieser kann allerdings nicht lokal gespeichert werden.

Externe Wiedergabe (Nokia Play To) (Betaversion)
Die Oberfläche der DLNA-Streaming-Software ist der Bilder- und Video-App nachempfunden. So kann ich auf dem ersten Screen zu den Einstellungen gelangen und den DLNA-Client, auf dem ich die Inhalte wiedergeben möchte, aus dem aktuellen WLAN-Netz wählen. Da taucht dann beispielsweise der Fernseher auf, auf dem ich den Inhalt abspielen möchte. Die Inhalte (Bilder, Video) kann ich in der integrierten Galerie-Ansicht wählen. Solange der „Teilen“-Schalter auf „ein“ steht, wird der auf dem Lumia angezeigte Inhalt an den TV übertragen. Die App funktioniert trotz Beta-Stadium schon sehr gut, ist schnell und leicht zu bedienen.

MyPhoneExplorer – Neue Version synchronisiert Android-Handys

MyPhoneExplorer habe ich bisher immer alle paar Monate benutzt, wenn ich mal meine diversen SonyEricsson-Handys backupen wollte. Dieses Jahr trotz Smartphones schon 2 Mal, als z.B. im Fr??hjahr mein Palm Pre in Reparatur war und ich das alte T650i reaktivieren musste. Und schlie??lich erst letztens, als ich das T650i meiner Freundin vermachte.
Jetzt kann das St??ckchen Software auch Android-Handys synchronisieren. Das ist praktisch, vor allem wenn man mal die SMS synchronisieren will. F??r Kontakte und Kalender ist es weniger sinnvoll, da die ja ??ber Google abgeglichen werden (was man aber nicht machen muss! Und dann ist es wieder n??tzlich).

(via caschy)

Gmail: Google Priority Mail auf Android nutzen

Die h??hste Nachahmungsstufe, um mit der Labelsuche die Funktion der Desktopvariante nachzustellen, w??re der folgende Suchstring ???label:important in:inbox is:unread OR label:starred in:inbox???, der ??hnlich der ???echten??? Priority Mail auch noch die markierten Mails mit anzeigt.

Mit einem kleinen Workaround l??sst sich Googles Priority Inbox f??r Gmail auch auf Android-Telefonen nutzen. Dazu muss man obigen Suchstring einfach mal eingeben und von nun an steht er als Suchfavorit zur Verf??gung.
Bis Google ein Update der Gmail-Anwendung f??r Android rausbringt sicher ein geeigneter „Hack“, auch wenn man damit nicht die Priority Logik – wie auf dem Desktop – trainieren kann.

ICQ auf dem Palm Pre

Von Hause aus unterstützt der Palm Pre (bzw. das webOS) zur Zeit (ver. 1.1.3) nur Gtalk und AIM als Messaging-Dienste. Da Freunde und Co noch immer nicht ICQ den Rücken gekehrt haben und zu Jabber/GTalk gewechselt sind, ist man damit etwas eingeschränkt.

Dank Jabber Transport-Diensten ist es aber möglich seine ICQ (MSN, Yahoo) Kontakte trotzdem mit dem Palm Pre zu verwenden (ohne zusätzliche Apps). Dazu einfach diesem Tutorial folgen. Irgendwann ist das hoffentlich nicht mehr nötig und ICQ wird direkt unterstützt.

Traurig aber wahr…

Ich muss mich von meinem heiß geliebten roten K750i verabschieden. Zum ersten Mal ist es mir an Silvester runtergefallen. 3 Betonstufen im Treppenhaus ist es gepurzelt (etwa aus Hüfthöhe). Mächtig Schrammen an Ecken und Kanten waren die Folge – aber es funktionierte weiter tadellos. Das Display blieb von allen Kratzern verschont. Vor etwa 3 Monaten flog es mir dann ebenfalls aus Hüfthöhe auf die gepflasterte Einfahrt. Auch nicht schön.

Mittlerweile benutz(t)e ich es seit 27 Monaten – so lange wie noch kein Handy zuvor. Doch vorletztes Wochenende flog es mir aus Brusthöhe auf einen Dielenfußboden(!) und ging kaputt. Das LCD trug einen senkrechten Bruch davon. Zwei mal auf Beton – nix. Aber einmal auf Holz und das Ding ist kaputt.

Die Trauer schmerzt, aber das Leben muss weitergehen. Nun habe ich schon seit einiger Zeit ein Auge auf den Handset-Markt geworfen um einen potentiellen Nachfolger zu erspähen. Die Anschaffung muss dann halt lediglich früher als gewollt getätigt werden.

And the winner is:

T650i Black 448x450

Sony Ericsson T650i

Navigation mit der PSP

Go!Explore heißt das lang erwartete GPS-Navigationssystem für die Sony Playstation Portable. Jetzt wurden erstmals die Preise für die jeweiligen Bundles bekannt gegeben.

  • GPS receiver and UMD (including maps of the relevant country): RRP €119
  • GPS receiver, UMD (including maps), Car Adaptor and Car Mount: RRP €149
  • PSP, GPS receiver, UMD (including maps), Car Adaptor and Car Mount: RRP €299

Wer, bitte, wird diese Preise bezahlen? Für 150 Euro bekomme ich ein gutes Navi von TomTom oder Garmin mit Touchscreen, welches auch nicht ganz so viel Platz im Auto wegnimmt. Interessant ist beim PSP-System auch noch, wie Kartenupdates durchgeführt werden können und wie teuer sie bezahlt werden müssen.