Berlin - Die unausweichliche Straßenbahn
Wenn er samstagmorgens um vier die M10 übernimmt, die zwischen den Clubs an der Warschauer Straße und dem Nordbahnhof pendelt, stinkt sie wie eine Kneipe. Die Fahrgäste hängen mehr, als dass sie stehen und sitzen, aber wenn er einsteigt, schaffen sie es zu rufen: „Die Fahrscheine bitte!“ Oft ist die Bahn vollgekotzt. Völbel öffnet vorn das Fenster und versucht, bis um neun durchzuhalten. Würde er gleich eine neue ordern, wäre die um halb sieben auch wieder verdreckt.
via tagesspiegel.de
Interessanter Artikel über die Arbeit im größten Straßenbahnnetz Deutschlands.
