Carsharing wartet weiter auf seinen Durchbruch

Gefühlt hätte ich erwartet, dass Carsharing derzeit ein Erfolgsmodell ist – bei so vielen Anbietern, die sich hier in Berlin tummeln. Aber der Schein trügt.

Zwar sagen die Experten für die kommenden Jahre Wachstum für die Carsharing-Anbieter in Deutschland voraus. “Die automobile Welt wird dadurch aber nicht entscheidend verändert”, prognostiziert Studienautor und BBE-Geschäftsführer Gerd Heinemann. “Die zum Teil erwarteten enormen Wachstumsraten lassen sich nicht realisieren.”

Rund eine Million Carsharing-Nutzer gibt es bislang in der Bundesrepublik. Das sind gerade 1,7 Prozent der Führerscheinbesitzer in Deutschland. Gut die Hälfte davon sind bei sogenannten FreeFloatern registriert, also bei Anbietern wie DriveNow oder Car2Go, deren Autos an jeder beliebigen Stelle in einer Stadt abgestellt werden können. Der Rest verteilt sich auf stationsbasierte Angebote wie Flinkster und Cambio, auf privates Carsharing über Anbieter wie Autonetzer oder Tamyca und schließlich auf Firmenfuhrparks wie zum Beispiel bei der Bundeswehr.

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