Interview mit @AnonyOps von Anonymous

Du versteckst dich, hoffst, dass dein Online-Anonymitäts-Streben funktioniert hat oder du schaust, dass du verdammt nochmal rauskommst aus dem Land – was ist, was ich tat. Ich bin verdammt nochmal raus. Ich hatte schon eine ganze Weile gewusst, dass es so enden würde. Anonymous hat das Gebäude verlassen, wie sich heruasstellte. Der Gedanke, zu gehen, hat mich für etwa ein Jahr beschäftigt. Und eine Art Flüchtling zu sein, ist nicht nur ein Rosengarten. Ich habe so viel aufgegeben: Mein Zuhause, Familie und Freunde. Aber ich habe gesehen, was meine Regierung mit Menschen macht, die geradeheraus sind, Menschen die „zu erfolgreich“ sind in ihrer Kritik.

Schau dir nur Julian Assange an, Bradley Manning, Thomas Drake, Hohn Kiriakou, Andrew Alan Escher Auernheimer, Jeremy Hammond, Barrett Brown … Leute WERDEN verfolgt, weil sie versuchen gegen das Regime aufzutreten. Ich musste gehen.

Die australische Bloggerin und Journalistin Asher Wolf hat über einen längeren Zeitraum ein Interview mit dem Betreiber des Twitter-Accounts @AnonyOps geführt. Heraus kam ein interessanter Einblick in die Beweggründe, warum der Aktivist der Gruppe beigetreten ist, warum er die USA verlassen hat und wie er sich fühlt, wenn man ihn einen „Terroristen“ nennt.

Das Interview gibt es in deutscher Fassung bei futurezone.

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