Last.fm möchte Musikeigenschaften erkennen – Nutzer sollen Algorithmus testen

Bei Pandora werden Songs nach ihren Eigenschaften klassifiziert. Schnell, laut, starker Rythmus, atmosphärisch, stehen Vocals im Vordergrund, Instrumentalisierung usw. Bei Last.fm baut sich dagegen das personalisierte Radio aufgrund von gesammelten Hörgewohnheiten zusammen. Man bekommt die Songs serviert, die auch andere mit den gleichen Horgewohnheiten gespielt haben. Außerdem werden Genre-Tags von Nutzern vergeben und so spezifische Radios auswählbar.

Aber ähnliche Songs auf Basis der Songeigenschaften konnte man dem Radio bisher nicht entlocken. Zumindest nicht ohne manuelles tagging. Aber auch Last.fm arbeitet offensichtlich daran, Songs nach Ähnlichkeit zu taggen. Dazu haben sie bereits einen Algorithmus entwickelt, der nun von Nutzern getestet werden soll – um ihn weiter zu trainieren. Die Entwickler von Last.fm haben extra eine kleine Anwendung geschrieben, mit der man Songs in Kategorien einordnen soll und somit prüfen kann, ob die „robots“ (also der Algorithmus) die Lieder passend eingeordnet haben oder nicht. Stück für Stück lernt der Algorithmus somit dazu, bis das Feature sauber genug funktioniert und hoffentlich für die Radio-Streams von Last.fm verfügbar wird viagra preis holland.

Entwurf zum Leistungsschutzrecht bedroht Meinungsfreiheit

Fast überflüssig zu erwähnen, dass das Leistungsschutzrecht die neue Meinungsfreiheit bedroht. Wer als Bürger nur noch Zeitung lesen, aber nichts mehr im Internet dazu sagen darf, kann sich getrost digital kastriert vorkommen. Insoweit ist das Leistungsschutzrecht auch ein erster Schritt zurück in die Zeit, als die Medien alles, du und ich aber öffentlich nichts zu sagen hatten.

Udo Vetter über den Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht für die Verlagsindustrie.

Wladimir Kaminer über Berlin, Parkplätze und Gentrifizierung

Eine Weltstadt ist etwas Gro??es, das sich als etwas ganz Kleines,D??rfliches nach au??en zeigt. Ich habe ja jederzeit die M??glichkeit, nachWestberlin zu gehen. Oder wenn meine Tochter nach ihren Lieblingsbands inder Zeitung schaut und sagt: “Papa: Zitadelle, Zitadelle. Warst du schonmal in der Zitadelle?” Ich wei??, die gibt es irgendwo und da spielenlustige Bands. Das ist doch wunderbar. Man muss nicht alles mitmachen. InK??ln zum Beispiel kann man sich vorm Karneval nicht sch??tzen, genauso wenigin M??nchen vorm Oktoberfest. Und hier k??nnen Dutzende Oktoberfestegleichzeitig stattfinden und kein Mensch wird es merken. Nur an denParkpl??tzen.

Ich mag Wladimir Kaminer.

t3n besucht die Gründer von myTaxi

Der Empfang ist ein fröhliches Wiedersehen: Vor einem knappen Jahr habe ich schon einmal vorbei geschaut. Die Büroräume sind dieselben geblieben und doch ist alles anders – gestopfter. Aus den 30 Mitarbeitern sind 55 geworden und der Empfangsbereich mit Couchecke und Segelschiff hat sich in eine weitere Büroecke verwandelt. Aber alle Umräumaktionen helfen nichts: Das Team muss sich nach neuen Räumlichkeiten umsehen. Das wäre dann bereits der zweite Umzug, gestartet wurde myTaxi zu dritt in einem Mini-Büro. Zum Glück ist der Konferenzraum gerade frei.

t3n zu Besuch bei myTaxi