trnd-Projekt Nokia Lumia 800: der erste Eindruck

Die Meinungsforschungsplattform trnd.com führt derzeit ein Test-Projekt durch, bei dem 100 Nutzer sich als Online-Reporter bewerben konnten, um das Nokia Lumia 800 und Lumia 710 zu testen. Ich gehöre zu den Glücklichen, die zum mehrwöchigen Test ein Lumia 800 zur Verfügung gestellt bekommen haben. Die Chance eines der beiden Smartphones zu bekommen lag insgesamt übrigens bei knapp 2 Prozent. Ich kann also von Glück reden 🙂

Zunächst ging es ans Auspacken des Starter-Pakets. Enthalten waren neben dem ansprechend verpackten Lumia 800 auch diverse Werbegeschenke und ein Projektfahrplan samt Marktforschungsunterlagen. In der OVP ist neben der „Getting-Started“-Dokumentation auch noch ein Silikon-Case enthalten, sowie ein Mini-Netzstecker mit USB-Adapter, das dazu passende USB-Kabel und ein kabelgebundenes Headset mit Sprechtaste. Übrigens erinnert die Art und Weise der Verpackung sehr stark an die des ersten Palm Pre.

Nach Inbetriebnahme geht’s nun ans Testen auf Herz und Nieren. Dazu habe ich eine Multicard von o2 besorgt, damit ich das Smartphone als waschechtes Zweithandy zu meinem Samsung Galaxy S (SGS) verwenden kann. Das ist dann auch das Gerät, mit dem sich das Lumia messen muss.

Ersteinrichtung
Micro-SIM rein, WLAN einrichten, Google Sync einrichten (ich benutze Windows Live nur für Skydrive) und fertig. Um die SIM einzulegen und das USB-Kabel anschließen zu können, muss man eine kleine Klappe an der Stirnseite öffnen. Das könnte schnell abbrechen. WLAN ging sehr schmerzfrei von der Hand. Im Prinzip auch der Google Sync – wer allerdings die 2-step verification bei Google aktiviert hat, bekommt vom Windows Phone nur einen Fehler auf „ungültige Login-Daten“. Hier muss der Google-Nutzer selbst daran denken, ein anwendungsspezifisches Passwort im Google Account für den ersten Login über das Telefon zu verwenden. Ab da prüft das Nokia den Gmail-Posteingang (keine Labels!) periodisch oder per Push-Notification auf neue Mails. Kontakte und der erste Google Kalender werden auch eingerichtet. Wer mehrere Kalender synchronisieren will, muss einen Workaround verwenden.

Der erste Eindruck
Das Handy hat eine beeindruckende Haptik. Es ist ziemlich schwer (142g im Gegensatz zum SGS mit 119g), der Schwerpunkt ist ausgeglichen, könnte aber etwas tiefer liegen. Wenn man sich aber an das Gewicht gewöhnt hat, sollte es nicht aus der Hand rutschen. Das gewölbte Glas ist ein Hingucker und das matte Plastik-Gehäuse wirkt robust (ich lasse es aber nicht auf einen Test ankommen). Das Nokia Lumia 800 ist nur unwesentlich kleiner als das SGS und hat ein 3,7 Zoll AMOLED mit 800×480 Pixel. Schön handlich und höhere Pixeldichte als das Galaxy. Insgesamt hinterlässt das Nokia einen exzellenten Eindruck.

In den nächsten Wochen folgen noch weitere Beiträge zu meinem Test des Nokia Lumia 800 trnd-Projekts.

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Gute GrĂĽnde gegen Gauck

Wenn also am 18. M??rz der ???Bundespr??sident der Nationalen Einheit??? mit??berw??ltigender Mehrheit gew??hlt wird, dann wird es einer sein, der vomSozialstaat nicht viel h??lt, der in warmen Worten die Eigenverantwortungdes Einzelnen in den Vordergrund stellt, Kritik am Kapitalismus f??r albernh??lt, HartzIV und Afghanistan-Krieg guthei??t, die Vorratsdatenspeicherungbef??rwortet, den Verlust der Ostgebiete wie Erika Steinbach sieht ??? unddar??ber hinaus Kommunismus und Nationalsozialismus gleichsetzt.Das ist nicht meinPr??sident.

Reportage über die Arbeitsverhältnisse bei der Telekom

Das ARD radiofeature hat im Januar eine Reportage zu den schlechten Arbeitsverhältnissen bei der Deutschen Telekom veröffentlicht. Es ist erstaunlich wie unsozial ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitern umgehen kann. Da bekommt man beim Hören richtig schlechte Laune. Wen das nicht abschreckt, der kann die Reportage direkt herunterladen.

Die Deutsche Telekom beschreibt sich gern als soziales Unternehmen. Doch viele Beschäftigte erleben ihren Arbeitgeber anders: Permanente Umorganisation, Arbeitsverdichtung und Standortverlagerungen werden auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen. Die Meisten sprechen darüber nur hinter vorgehaltener Hand – die Angst den Arbeitsplatz zu verlieren ist groß.

Darüber hinaus empfehle ich das Abonnieren des Podcasts.

Caschys Blog über die Tendenz zu größeren Smartphones

Lars sinniert in Caschys Blog ??ber den Trend zu immer gr????erenSmartphone-Displays.Auch wenn ich 4 Zoll als ausreichend ansehe, so sind seine Argumenteziemlich ??berzeugend. Mein Galaxy S fand ich nach dem Palm Pre auch zugro??. Aber mit der steigenden Nutzbarkeit wird auch die Akzeptanz einerzweih??ndigen Bedienung steigen (wobei ein SGS noch locker mit einer Handbedient werden kann).

Der FM4 Ombudsmann – Bereinigt Widerstände

Wer demnächst mal wieder ordentlich klugscheißen möchte (der Begriff passt wie Arsch auf Eimer), sollte sich mal den Podcast des FM4 Ombudsmanns abonnieren. Hier erhält man auf unterhaltsame Weise Antworten auf die dringenden Fragen des Lebens. So konnte man in dieser Woche gleich zwei Fragen rund um die Morgentoilette klären (was aber Gott sei Dank nicht das Grundthema aller Folgen ist). 

Offensichtlich gibt es nämlich einen direkten Zusammenhang zwischen der Morgenzigarette und dem anschließenden Drang aufs Klo zu müssen. Hier spielt der Parasympathikus eine entscheidende Rolle. Da grübelt der Nichtraucher und denkt, „und warum dann auch bei mir?“. Siehe da, der gastrokolische Reflex.

Und so haben wir zwei Begriffe gelernt, die man sonst nie bei Google eingegeben hätte.