BlogDesk 2.8

AufzeichnenIch habe lange nicht mehr BlogDesk benutzt, da mir der Windows Live Writer vom ersten Moment an sehr zusagte. Aber BlogDesk ist mittlerweile in Version 2.8 verfügbar und kann nun ebenfalls mit WordPress-Tags umgehen. Auch hat mir die Bildbearbeitung in BlogDesk schon immer am besten gefallen. Ein weiterer Vorteil: der Beitragscode ist später im Adminbereich deutlich besser wartbar, als beim Konkurrenten von Microsoft, der dafür aber einen recht gelungenen WYSIWYG-Editor bietet.

Shortcuts für Standby und Ruhezustand mit Nircmd

Caschy hat in seinem Blog schon öfters von Launchy geschwärmt. Ein Anwendungsstarter, der etwas schneller ist als die Windows Vista Suchzeile im Startmenü. Bisher war SlickRun mein Launcher der Wahl, doch die aktuelle Launchy 2.0 Version hat mich nach mehreren Anläufen mit den alten Versionen dann doch zu einem Wechsel bewogen.

Ein Vorteil an SlickRun war aber, dass es programminterne Shortcuts für die Standby-, Shutdown- oder Ruhezustandsfunktion gab. Bei Launchy ist man gezwungen, die Funktionalität für Standby/Ruhezustand selbst „nachzurüsten“ (per Verknüpfung auf eine Batch-Datei).

Caschy hat bereits einige Befehle zusammengetragen, doch für eine parallele Aktivierung der Standby- und der Ruhezustandtsfunktion scheint kein SetSuspendState-Befehl zu funktionieren. Es gibt ja im Netz weitere Vorschläge, doch (zumindest unter Vista) bringt weder der Befehlsparameter „Suspend“, noch „Standby“ einen Unterschied. Es wird immer in den Ruhezustand gefahren. Also musste eine „hardcoded“ Lösung her.

Nircmd ist ein multifunktionales Kommandozeilen-Tool von Nir Sofer, der auch schon das geniale VoluMouse entwickelt hat. Es sind unzählige Funktionen mit nircmd.exe möglich, darunter auch Reboot, Standby oder Hibernate (Ruhezustand). Einfach eine Verknüpfung auf die nircmd.exe mit dem gewünschten Befehlsparameter erstellen und von Launchy indexieren lassen und fertig. Funktioniert großartig.

Bsp. Standbymodus: nircmd.exe standby
Bsp. Ruhezustand: nircmd.exe hibernate

Nebenbei kann man so noch unzählige andere Aktionen per Launchy ausführen lassen, wie CD auswerfen, Lautstärke stumm schalten, Display Mode wechseln, den kopierten Text in eine (vordefinierte) Textdatei speichern und vieles mehr. Eine ausführliche Dokumentation gibt es ebenfalls.

Mit Hotspot Shield auf US-only content zugreifen

Schon bei meinem ersten Beitrag zum Thema Pandora+Tor wurde in den Kommentaren auf Hotspot Shield hingewiesen. Gleich der Folgekommentar hat etwas von „Virenwächter meldet sich“ gesagt. Somit war das für mich gestorben.

Bis heute. Denn vor ein paar Tagen hat mich ein Freund darauf hingewiesen, dass er z.B. Hulu.com mit Hilfe des Hotspot Shields besucht. Also habe ich mir nun doch einmal die Software installiert. Und tatsächlich: installieren, connecten und fertig! Und OpenPandora ist so auch wieder sinnvoll nutzbar. Zwar kommt, während das Shield aktiv ist, im Browser nach ein paar Seitenwechseln immer ein (wegklickbares) „Invite Friends“-Banner am oberen Seitenrand, aber damit kann ich (noch) leben.

Eigentlich dient Hotspot Shield dazu, einen VPN-Tunnel zwischen dem Rechner und dem Server von Anchorfree (der Anbieter des Tools) herzustellen. Somit soll eine erhöhte Sicherheit an öffentlichen Hotspots gewährleistet werden.

Erfreulicher Weise läuft das Proxy-Tool auch unter Mac.

Hitflip mutiert zum Witz

Hitflip stellt bekanntermaßen eine Online-Tauschplattform zur Verfügung, wo Bücher, Musik, Filme und Games getauscht werden können. Für ein gewünschtes Produkt muss der Interessent eine bestimmte Anzahl Tausch-Flips auf den Tisch legen, die auf das Tauschkonto des Verkäufers wandern. Ein Flip hat dabei circa einen Wert von 3 Euro.

Bis vor ein paar Monaten war die Anzahl der Flips, die für ein Produkt gezahlt werden müssen, am realen Preis angelehnt. Ein Buch für 20 Euro kostete dann zum Beispiel etwa 6 bis 7 Flips. Man konnte sich also im Grunde darauf verlassen, dass die Artikel einer fairen Preisgestaltung unterliegen.

Doch zu Beginn des Jahres führte Hitflip die Möglichkeit zur Selbstbestimmung des Flippreises ein. So kann jetzt jeder Nutzer selbst festlegen, wie viel er für seinen angebotenen Artikel haben möchte (willkommen bei eBay Sofort-Kauf). Der Interessent, der nach einem Artikel sucht, muss im Gegenzug auf seiner Merkliste nun auch noch den maximal akzeptablen Flippreis eintragen. Ein unnötiger Mehraufwand, anstatt, wie bisher, einfach wild ein paar Artikel auf die Merkliste zu packen.  Zwar wird von Hitflip der rechnerisch faire Flippreis angezeigt, doch eintragen muss ich ihn selbst.

Welcher Teufel die Betreiber zu diesem Schritt geritten hat, ist mir ein Rätsel. Denn es kam, wie es kommen musste, manche Nutzer nehmen die Preisbewertung der Flips (zur Erinnerung: ca. 3 Euro pro Flip) nicht ganz ernst und verlangen teilweise doch tatsächlich für ein Videospiel (ohne „Cover und Hoelle„) 155 Euro (55 Flips)! DA SCHLÄFT MIR DIE FRATZE EIN!

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Ipernity Fotos in diesem Blog

Der ein oder andere wird schon seit einigen Monaten die Thumbnails oben auf der Startseite bemerkt haben. In der Vergangenheit, war dies die Einbindung meines Zooomr RSS-Feeds. Doch das Plugin wurde nach einer ersten Version nicht weiter entwickelt und schien mit den teilweise langen Ladezeiten der Zooomr-Server nicht klar zu kommen, weswegen des öfteren kein Bild im Cache gespeichert werden konnte. Häßliche Verwerfungen waren die Folge.

Da Zooomr seit dem Update im Februar wieder zum alten Bug-lastigen Trott zurück gekehrt ist und die aktive Community durchweg nur aus den gleichen 20 (äußerst netten) Menschen besteht, habe ich mich seit einiger Zeit auch verstärkt bei Ipernity eingerichtet. Die Seite ist schnell, funktionsreich – und vor allem: sie funktioniert!

Deshalb habe ich nun ein Ipernity RSS-Plugin an Stelle des Zooomr-Plugins installiert. Sieht genauso aus, führt aber zu meinem Ipernity-Stream (und funktioniert deshalb hoffentlich fehlerfrei).