Wirecard

Wie bereits kurz notiert, gehöre ich im Rahmen eines trnd-Projekts zu einer Testgruppe für die Wirecard. Den Verlauf des Projekts kann man im zugehörigen Blog verfolgen.

wirecardBei der Wirecard handelt es sich um eine virtuelle Kreditkarte. Wer nun meint, dies wäre gegenüber payPal nichts besonderes, der irrt. Denn mit payPal kann man nur bei Shops bezahlen, die explizit diese Bezahlmethode unterstützen. Die Zahl derer ist allerdings gering. Kreditkartenzahlungen sind dagegen so gut wie in jedem Shop möglich. Die Wirecard wird dabei wie eine „echte“ Kreditkarte eingesetzt. Mit dem einzigen Unterschied, dass sie nur virtuell existiert. Ich habe also ein Nutzerkonto bei Wirecard, zu dem eine MasterCard-Kreditkartennummer gehört, samt Gültigkeitsdatum und Prüfnummer. Ich brauch lediglich diese Daten bei den Bezahlvorgängen anzugeben um zu bezahlen.

Die Vorteile sind dabei folgende: zunächst besitze ich keine Plastikkarte. Geklaut kann mir die Karte also schonmal nicht werden. Darüber hinaus funktioniert die Wirecard nur als Guthabenkarte. Ich kann also nur das Geld ausgeben, was ich vorher draufgeladen habe (per Lastschrift, Überweisung oder anderer Kreditkarte). Dies sind für mich zwei entscheidende Vorteile. Die Barclaycard kann ich somit getrost abschaffen. Denn zum Online-Shopping benötige ich keine Plastikkarte – und für nix anderes brauch in eine Kreditkarte (derzeit zumindest).

Die anfallenden Kosten sind relativ gering. So schlägt ein Aufladevorgang mit einer Gebühr von 1 Euro zu Buche. Entsprechend hoch sollte man hier das aufzuladende Guthaben wählen (frei bestimmbar). Eine Nutzungsgebühr fällt nur bei ausländischen Währungen an. Lediglich einen negativen Saldo sollte man vermeiden, denn der kostet 10 Euro (dieser Fall tritt aber nur ein, wenn eine Einzahlung aufgrund mangelnder Deckung des Fremdkontos, von dem ich das Geld auf die Wirecard überweise, nicht gebucht werden konnte). Wer möchte, kann auch eine Plastikversion der Karte ordern, doch der Sinn der Sache ist das meiner Meinung nach natürlich nicht.

Ein Teil des 50 Euro Gutscheincodes, den ich für das Projekt bekommen habe, wurde bereits in Kopfhörer investiert.

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