Warum Zooomr Mark III später kommt

Eigentlich war der Release vor einigen Wochen geplant. Doch die externen Datenspeicher waren zu langsam. Das Problem scheint umfangreicher zu sein, wie aus diesem Post zu entnehmen ist. Doch es gibt Hoffnung:

[Kris] won’t give a ship date, he says it’ll “ship when it ships”. But, it will ship soon. That I know. I can’t disclose anything beyond that, but it will ship sooner than people think. Just stay tuned.

Na das klingt doch gut.

Update 1. Mai 07: Kris Tate startet einen neuen Anlauf für den Launch. Dieser wird etappenweise in den kommenden Wochen vollzogen.

[tags]foto,web2.0[/tags]

Finetune Desktop

fintuneAuch bei finetune hat sich was getan. Doch bevor ich zu den Neuerungen komme, möchte ich kurz auf den Dienst eingehen.

Bei finetune.com kann man sich aus einem riesigen Song-Pool verschiedene Playlists zusammenstellen. Die Playlist muss mindestens 45 Songs enthalten bevor sie spielbar wird, die Reihenfolge ist immer zufällig (um Play on demand zu verhindern) und ein Interpret darf höchstens mit drei Titeln in der Liste vertreten sein. Die Bedienung der Seite ist einfach, die Aufmachung schick und ansehnlich. Garniert wird das ganze mit Web 2.0 Community-Gedöns. Die Radios können von allen Besuchern gehört werden, darüber hinaus ist ein Einbinden per Widget in Blogs ebenfalls möglich.

Doch nun ist der Dienst noch einen Schritt attraktiver geworden. Seit ein paar Tagen gibt es eine Desktop-Version der Seite, den finetune Desktop, welcher auf der neuen Apollo Plattform von Adobe basiert. Diese muss demzufolge zuvor installiert werden. Anschließend kann man Apollo Applikationen installieren. Der finetune Desktop läßt sich nach der Installation ohne Browser starten. Man erhält Zugriff auf seine Playlists, Favorite Artists, kann nach neuen Songs suchen oder sich einfach am schicken Design der Anwendung erfreuen.

Meine Rock on Playlist mit Mando Diao, Ash, Razorlight, White Stripes, Art Brut, Dandy Warhols, Oasis, Keane und anderen könnt ihr übrigens hier hören 🙂

Hinweis: Bei der Installation der Anwendung (.air) hatte ich unter Windows Vista Business ein Problem. Diese .air-Dateien ließen sich nicht installieren. Schuld daran ist wohl die Apollo Runtime Alpha1. Die Rechte und Verknüpfungen werden während der Installation der Runtime nicht richtig gesetzt. Etwas kryptisch aber erfolgreich läßt sich dieses Problem mit den Tipps von niea_7777 aus dem Apollo-Forum lösen.

[tags]musik,web2.0,software[/tags]

Mediamaster – meine Musik überall

Irgendwie steh ich ja auf diese Services, die es mir ermöglichen auf mein Zeug überall zugreifen zu können. Gerade meine Musik würde ich gern von anderen Rechnern aus hören wollen. Da direktes Streaming vom Heim-PC davon abhängt, ob der Upstream frei und der Rechner auch an ist, finde ich die folgende Möglichkeit viel spannender.

mm-logoMediamaster bietet dem User die Möglichkeit seine Musiksammlung (derzeit MP3, AAC, WMA – jeweils nur ohne DRM) auf deren Server hochzuladen. Vorzugsweise sollten dies Alben sein, da das im Moment die einzige Sortierungsmöglichkeit darstellt. Also einzelne Songs von vielen verschiedenen Alben müllen sehr schnell die Library zu und schaden der Übersichtlichkeit. Die Alben bekommen auch das dazu gehörige Coverbild spendiert.

mm-kontextWas dann kommt ist Usability auf hohem Niveau. Endlich gibt es mal eine Seite, die die rechte Taste nicht nur für die Macomedia Flash Info verwendet, sondern auch kontextsensitive Bedienung ermöglicht. So kann man Tracks nach einem Rechtsklick löschen oder auf andere Playlists verschieben, Alben können editiert werden. Weiterhin sind Playlisten in beliebiger Zahl erstellbar. Gefüllt werden sie aus der Library (Trackanzeige oder Coverbilder) per Drag&Drop. Das Ganze geht unglaublich smooth von der Hand, dass man meinen könnte man wäre auf dem Desktop. Im „now playing“ Dialog kann man die Reihenfolge einzelner oder mehrerer markierter Tracks verändern. Alben können zusammengefügt werden (vielleicht die Lösung bei vielen einzelnen Songs von verschiedenen Alben). Die Wiedergabereihenfolge läßt sich nach verschiedenen Spalten sortieren (Länge, zuletzt gespielt, Name, …). Ratings können vergeben werden, die Play counts werden gezählt. Während die aktuelle Playlist gespielt wird, kann an anderen weiter gearbeitet werden – ohne dass das abspielen gestoppt wird.

Importiert werden die Songs über ein einfaches Uploadmenü, oder ein konfortableres Java-Applet, welches auch per Drag&Drop gefüttert werden kann. Sollten sich falsche Bezeichnungen in den Tracks tummeln, können diese später noch editiert werden.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, die eigene Sammlung als Radio-Playlist (für Winamp und Co.) an Freunde zu verteilen oder als Widget auf andere Seiten zu packen. Das ist auch der springende Punkt, wenn es darum geht, wie lange der Service wohl unbedarft existieren wird. Denn solange nur ich in den Genuss meiner Musik komme, sollte alles in Ordnung sein. Mediamaster würde mir dann lediglich eine „gehostete Festplatte“ zur Verfügung stellen. Auch das persönliche Verteilen an Freunde ist sicher noch unbedenklich. Denn gestreamt wird (derzeit) mit 64kbit und ein Download ist ohne etwas Erfindergeist nicht möglich (will man bei der Quali auch nicht). Aber das streamen auf anderen Websites durch die Widgets ist ein quasi-Internetradio. Mehr zur rechtlichen Grauzone, in der sich Mediamaster damit bewegt, gibt es hier.

Ich für meinen Teil kann den Dienst jedenfalls uneingeschränkt empfehlen. Noch scheint sich Mediamaster in einer Testphase zu befinden, denn es gibt im Moment weder eine Größenbeschränkung, noch sind Beitragszahlungen zu entrichten. Beides ist früher oder später denkbar. So kann man sich in ein paar Monaten vielleicht eine höhere Streamqualität erkaufen. Bis dahin probiert es einfach mal aus. Mehr zum Thema bei TechCrunch, musmo und neunetz.

[tags]musik,web2.0[/tags]

300

Zunächst muss man genügend Chips, Pistazien, Schokolade und Eistee bereit halten. Man sollte regelmäßig danach schauen, ob das Haustier noch lebt, die einzige Gelegenheit, die man als Mann hat, sich unentbehrlich zu machen (das Schleppen von Einkaufstüten) nutzen, soziale Kontakte nicht vernachlässigen – dann kann man als durchschnittlich gebildeter Mitteleuropäer den Film 300 in ungefähr einer Woche beinahe fast ganz zu Ende schauen.

Spreeblick.

[tags]film[/tags]