Zeitsprung

1999: [..] Auch das Erstellen von Mixtapes wird uninteressanter. Dafür habe ich immer mehr gebrannte CDs. Der Wahnsinn. Ich habe zwar kaum Geld für neue Alben, aber das brauche ich auch nicht. Neue Musik wird auf Rohlinge gebrannt. Wenn sich aus dem Freundeskreis jemand eine neue CD gönnt, dann haben die kurz darauf alle. Von dem so gesparten Geld kauft man sich natürlich einen CD-Brenner. Die waren damals noch teuer, und brannten mit 4facher-Geschwindigkeit. Der Computer wird wichtig für die Musik, für die Vervielfältigung. Ein Freund erzählt was von komprimierter Musik, wo die unwichtigen Daten aus einem Song entfernt werden. So ist er dann auf ein Zehntel seiner urprünglichen Größe reduziert. MP3 heißt das angeblich. Klingt interessant. Und er ist ganz begeistert von Napster. Da kann man dann die MP3s mit anderen Nutzern tauschen, weltweit. Da findet man alles. Keine Ahnung, wovon der redet. Klingt aber irgendwie spannend. (drüben, bei Nico)

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Loch in der eBay-Blase?

Eine gewisse Schadenfreude kann ich mir nicht verkneifen. Laut bettercom IT Systems, welche auch verschiedene Werkzeuge zur Analyse von Ver-/Käuferverhalten bieten, sind im letzten Jahr die Zahlen für eBay-Shops rückläufig gewesen. Mit einem noch stärkeren Einbruch wird seitens bettercom für 2007 gerechnet.

Ich freue mich ein wenig über diese Nachricht. Denn auch, wenn der Riese das Flohmarkt-Image angeblich nicht ablegen konnte (obwohl er es durch massive Werbung versucht), so finden sich doch nur noch ganz selten Schnäppchen unter den eBay-Angeboten. Und das macht für mich einen eigentlichen Flohmarkt aus. eBay wollte immer ein Online-Kaufhaus sein. Die Shops haben im Zuge dessen die Preise kaputt gemacht und das Angebot ziemlich versaut.

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CSI:Musik

Auch wenn nicht jeder zu lösende Fall in CSI:wasweißichwo den Zuschauer zu fesseln weiß – die Musik ist doch zu großen Teilen großartig zusammengestellt worden. So auch heute in Folge 2×21 von CSI:NY („All Access“). Also mal schnell ins Netz geschaut und fündig geworden. Auf Shanshu.de.vu wird der Soundtrack jeder einzelnen CSI/NY/Miami-Folge zusammengetragen. Nun weiß ich also, dass der letzte Titel der heutigen Folge Samson von Regina Spektor war.

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Pandora’s Jar – Songs von Pandora rippen (Update)

Zu dem wunderbaren Tool OpenPandora, welches die „Zwangsehe“ zwischen Browser und Pandora aufhebt, gesellt sich seit einigen Wochen auf meinem Rechner auch noch Pandora’s Jar (kurz: PJ). Hierbei handelt es sich um ein Java-Applet, mit dessen Hilfe die gepufferten Daten (welche von Pandora per Zufallsprinzip in den Temp-Ordnern versteckt werden) komfortabel zu MP3s verwandelt werden können. Damit ist dann aber auch wieder der Browser notwendig (Firefox ist – soweit ich weiß- Voraussetzung).

Das Projekt ist im Hak.5-Forum beheimatet. Hier findet man auch eine Installationsanleitung und das Downloadpaket. Aktuell ist die Version 7.4.0 Beta erhältlich.

Doch nun wird es kompliziert. Pandora benötigt das Flash Player Plugin. Dieses ist mittlerweile in Version 9 erhältlich. Startet man PJ auf einem Rechner mit Flash Version 8 und älter (Versionscheck hier), erhält man die Aufforderung doch bitte auf Version 9 upzudaten, sonst is nix mit Pandora. Tut man dies, läuft PJ zwar wieder, aber man kann tun was man will, es läßt sich kein File rippen (die Temp-Dateien werden von PJ nicht gefunden).

Um derzeit (bis ein Update des Proggies verfügbar ist) mit PJ MP3s aufzunehmen, benötigt man Flash 8. Die 9er-Version muss runter oder deaktiviert werden. Dazu habe ich den Plugin Switcher verwendet (9er Version deinstallieren, Programm schließen und anschließend die 8er Version von hier erneut installieren – aus dem Paket habe ich die 8.0.24 genommen). Startet man PJ nun, kommt wieder die Aufforderung upzudaten (was man nun selbstverständlich nicht tun sollte).

Es gibt derzeit mindestens zwei Lösungen mit denen PJ doch zum bequemen Rippen zu bewegen ist (vorausgesetzt wird dabei der Firefox). Zur Fehlerminimierung sollten last.fm Data, iTunes und CDDB vorerst auf „off“ gestellt sein.

  1. Rechtsklick auf weißen Bereich -> „aktueller Frame“ -> „in neuem Tab öffnen“. Wie durch Zauberhand sollte PJ nun in der Lage sein die MP3s zu speichern.
  2. Die bessere Methode ist mit Hilfe der Installation der NoScript-Extension (sowieso dringend empfohlen) möglich. Hierbei werden Scripte erst durch den Nutzer erlaubt. Im PJ-Tab ist dabei pandora.com zu verbieten (siehe Screenshot). Damit wird der Versions-Check verhindert und der Pandora-Tuner lädt ohne Probleme.

    noscript

Dieser Workaround ist aber sicher nur solange erforderlich, bis eine neue PJ-Version erhältlich ist. Bis dahin: frohes rippen.

Update 05.04.07: Mittlerweile funktionert das alles nicht mehr so einfach. Möglicherweise hat (für mich) auch der Umstieg auf Windows Vista zu den Inkompatibilitäten geführt, aber das Hak5-Forum wird von Problemberichten geradezu überhäuft. Kann also auch andere Ursachen haben.
Anyway, ich hab es wieder zum laufen bekommen. Diesmal nicht per NoScript, sondern mit einem Greasmonkey-Skript und wenigen Manipulationen an 2 Dateien.

  1. Adobe Flash Version 9 deinstallieren (hier findet man einen Uninstaller). Vorher Browser schließen.
  2. Von Oldversion.com die Version Flash 8 installieren.
  3. Greasemonkey-Erweiterung im Firefox installieren und dieses Skript laden.
  4. Diesem Post folgen um zwei Dateien zu patchen (pandoraGrabber.js [hier am besten einen eigenen Namen ausdenken], pandoraGrabber.html) damit das Grabben der Tracks wieder funktioniert. Wichtig: in der pandoraGrabber.html nicht die Instanzen von downloadMp3response ersetzen! Ansonsten auch hier downloadMP3 durch den gleichen Namen ersetzen, wie ihr ihn in der pandoraGrabber.js gewählt habt.

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Mit Sex gegen Moskitos

Reichlich reißerisch, ich weiß. Einigen ist vielleicht der Streit des brasilianischen Models Daniela Cicarelli mit youTube und Co bekannt. Dabei handelt es sich um das Ziel ihrerseits ein von Papparazi heimlich gefilmtes Video aus den Internet zu verbannen (haha!), in dem sie und ihr Freund sich in der Öffentlichkeit doch reichlich freizügig geben.

Dieses Video ist im brasilianischen und spanischen Raum aufgrund der Popularität des Models (Ex-Frau von Ronaldo) mittlerweile so bekannt, dass ein staatliches Gesundheitsamt in Brasilien sogar Kapital daraus schlagen möchte. Ein Werbespot soll vor den Gefahren des Dengue-Moskitos warnen. Das Video weist dabei überraschend starke Ähnlichkeiten zum Skandalvideo auf…

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Wie 9Live die Zuschauer für doof verkauft

Mir ist es auch schon so gegangen. Man zappt durch die Sender und sieht dieses Rätsel mit den zu erratenden zusammengesetzten Hauptwörtern. Bisher hatte ich immer die Theorie vertreten, dass diese Tafeln gar keine Worte enthalten, da von den Modaratoren innerhalb von Millisekunden ein „Schade. Nein, nicht dabei.“ dahin gemurmelt wird. Aber es gibt doch Auflösungen, wie Marcus berichtet. Nur sind die Wortschöpfungen haarstreubend. Sehr interessant auch der dort gezeigte Fall einer Lösung, bei der der Moderator selbst dran zweifelt. Da ballt sich die Faust in der Tasche. Auch dasErste hat diese Praktiken bereits angeprangert.

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