Licht zur Datenübertragung

Bisher nutzen wir Licht zur Datenübertragung nur bei Infrarot-Geräten oder Glasfaserkabeln. Doch ein japanisches Konsortium möchte bis zu 100 Mbps mit Hilfe weißer LEDs übertragen. Diese bieten einen hohen Modulationsgrad und gefährden die Augen trotz hoher Leistung nicht so sehr, wie infrarotes Licht. Der Vorteil gegenüber WLAN ist der Verzicht auf elektromagnetische Wellen, welche andere Geräte stören und unter Umständen Elektrosmog hervorrufen könnte.

TV-Tipp heute: TV Total

ballet

Die von mir schon mehrfach (weil grandios!) gesehenen Zärtlichkeiten mit Freunden (Video bei SpOn), welche ihren aktuellen Durchbruch 4 Jahre lang auch jedes Jahr in Cottbus (1,2) vorbereiteten, sind heute bei TV Total. Auch wenn sie da sicher nicht viel zeigen und sagen werden können – das bringt trotzdem nochmal ne Menge neues Publikum, nachdem sie bereits im Bayrischen Rundfunk (zusammen mit Josef Hader, der sie danach als „Band“ für sich engagiert hatte), und im RBB zu sehen waren.

Hoffentlich vergesse ich es selber nicht.

(Mein Tipp im Falle eines Auftritts ist übrigens der „Lenin rücklings„)

[tags]fun,tv[/tags]

Dreh mal leiser!

Die kleinen Utilities, die man Tag für Tag für seinen Rechner empfohlen bekommt, stellen sich meist als überflüssig und speicherfressend heraus. Nach einigen Tagen reift meist die Erkenntnis, dass das Programm wieder von der Platte fliegen darf.

Nicht so Volumouse (Windows). Dieses unglaublich praktische Tool ermöglicht ein schnelles Ändern der Lautstärke mit dem Scrollrad der Maus. Dazu weißt man den Lautstärkeregler seiner Wahl (Master, Wave, Line etc.) einer beliebige Zone der Windowsoberfläche zu (oder definiert zu fokussierende Programme). Weiterhin gibt man optional die zu drückende Tastekombination an. So habe ich zum Beispiel den Master-Regler auf die Taskleiste gelegt. Gehe ich mit der Maus über die Leiste und scrolle auf oder ab, so erscheint der Regler und es ändert sich die Lautstärke entsprechend. Die Abstufungen sind einstellbar. Parallel dazu habe ich auf die Titelleisten der Fenster den Wave-Regler gelegt, für eventuelle Feinjustierungen. Ich bin so viel schneller als mit den Multimediatasten am Keyboard (die bei mir auch so gut wie keinen spürbaren Druckpunkt haben), deren Tastenwiederholfrequenz einfach zu niedrig gegenüber dem Scrollrad ist, mit dem ich blitzschnell den Pegel lauter Songs senken kann.

[tags]downloads,musik,software[/tags]

800 Euro Strafe für’s singen fremder Songs

Kann die Regierung ihre Pläne in die Tat umsetzen, wird Australien das erste Land weltweit werden, in dem jede noch so geringfügige Urheberrechtsverletzung eine Straftat darstellt, die mit Bußgeld oder Gefängnis geahndet wird. Dabei ist es dem Gesetzentwurf zufolge unerheblich, ob die Verletzung willentlich oder unwissentlich begangen wird.
(golem)

Ja ist das denn wahr? Ist da tatsächlich jemand schneller als wir? Nichtmal das bekommen wir auf die Reihe!

[tags]news[/tags]

Armes Deutschland

Ist es nicht erstaunlich, was man mit uns alles machen kann? Ist es nicht erstaunlich, welche Nehmerqualitäten wir haben? Was wir uns alles gefallen lassen? Immer wieder und immer wieder? Von den Dreckfressern, die vorgeben unsere Interessen zu vertreten?
Wir sind devot bis zur Selbstaufgabe. Kein Aufbegehren. Kein Mucken. Kein Widerstand. Nix.
(weitergipfeln)

[tags]blog[/tags]

Auf den zweiten Blick

Eigentlich hatte ich meine Entscheidung bereits getroffen. Für die Synchronisation meiner Daten zwischen Handy und PC wollte ich weiter mobical verwenden. Doch wie es manchmal so ist – es gab vor ein paar Wochen Probleme mit dem Dienst. Meine Geburtstage sind von der Übersicht einfach verschwunden. Also nahm ich mir nochmal das O2 Communication Center vor. Diesmal habe ich aber nicht auf die Kompatibilitätsliste von O2 gehört. Denn laut dieser ist es nicht möglich Wiederholungstermine, Notizen oder Aufgaben mit dem Sony Ericsson K750i fehlerfrei abzugleichen. Also habe ich die Kontoeinstellungen dann doch manuell vorgenommen, Notizen- und Aufgabendatenbanken hinzugefügt sowie die Kalenderdatenbank in „termine“ umbenannt (habe das irgendwo in den Hilfeseiten von O2 für SE-Telefone gefunden) – und siehe da, es geht! Das Telefon führt eine komplette und fehlerfreie Synchronisation mit dem O2 Communication Center durch. Durch die WAP-Flatrate kann ich auch bequem auf meine neuesten Mails aller Konten zugreifen, denn ein Abbild wird unter Emails angezeigt – auf Wunsch auch ohne Löscheffekt auf den Original Email-Servern.
Und ich habe meine Übersicht über kommende Geburtstage wieder 🙂

Nun doch dicke Freunde: K750i und O2 Communication Center

(Nun doch dicke Freunde: K750i und O2 Communication Center)

[tags]web2.0,kommunikation,mobile[/tags]

Amazon Customers Vote

Das nenne ich mal innovative Verkaufsangebote. Bei amazon.com können diese Woche die Kunden entscheiden, welches Produkt zu einem Hammerpreis zu haben sein wird. Im Rennen ist auch die XBOX 360 für 100$. Nur eines der vier Produkte wird schließlich zum Tiefstpreis angeboten. Man kann sich übrigens leicht ausmalen, welches Angebot gewinnen wird, wenn die Geschichte mittlerweile gediggt wurde.

xbox amazon

Wann kommen wir hier in den Genuss solcher Angebote? Und ich rede jetzt nicht von „10% Rabatt wenn sich 100 Käufer finden – sonst Pech gehabt„-Angeboten.

Update 26.11.06: Die Xbox hat erwartungsgemäß das Rennen gemacht. Binnen 29 Sekunden waren die 1000 Boxen weg – der Preis für Amazon: 15 Minuten Traffic-Probleme.

Pandora verbessern

Ich höre ja im Moment nur noch Pandora Radio mit dem wunderbaren OpenPandora. Doch es gibt noch ein wesentliches Manko, welches Pandora nicht ohne weiteres erfüllt. Der Wunsch nach einem bestimmten Genre. Ein Artist ist nicht unbedingt in eine Schublade zu stecken, sodass Jazz und Soul sich gerne mal mischen. Auch läuft N*Sync bei Sarah McLachlan, obwohl ich eigentlich gerade nur Female Vocals hören wollte. Mit Songs läßt sich der Stil schon eher eingrenzen, aber nicht immer ist einem der Name sofort geläufig – oder schlimmer – der Artist will einem auch gerade nicht einfallen. Eine Genre- oder Music Genome Projects Attributes-Suche wäre also in vielen Fällen wünschenswert.

Man kann sich hier nun einen Workaround schaffen. Hierzu wählt man ein Attribut seiner Wahl (zum Beispiel „Flat Out Funky Grooves“) und gibt folgenden String bei Google ein:

site:pandora.com inurl:song „Flat Out Funky Grooves“

Heraus kommt eine Liste von Songs mit klassischen Funk-Elementen. Das ganze lässt sich natürlich mit mehreren Attributen kombinieren. Aus einem dieser Songs erstellt man ein neues Radio und fügt noch ein paar andere Suchergebnise der Station hinzu (auf Pfeil neben dem Stationsnamen klicken). Was herauskommt ist ein annähernd perfektes Radio, welches puren Funk bietet. Für die Female Vocals nimmt man (je nach Wunsch) eines der zahlreichen Female-Attribute und kombiniert auch hier ein paar Suchergebnisse zu einem Radio.

Pandora sollte in naher Zukunft aber eine eigene Suchmaske innerhalb des Players einbauen, um diese Google-Suche direkt in ihrer Datenbank zu realisieren. Umso besser kann ich das Radio bei der Ersteinrichtung definieren. Ein langwieriges „Thumbs ub/down“ bleibt mir meist erspart um unerwünschtes Material zu entfernen.

(via lifehacker)

[tags]musik,software,web2.0[/tags]