Spielend chillen

Flow heißt das Machwerk. Ein sehr entspannendes, im wahrsten Sinne smoothes Flash-Spielchen, in dem es darum geht, die Evolutionsstufen des Meeres nacheinander zu erklimmen. Schön animiert und mit Ambient-Klängen untermalt birgt dieses Game einen hohen Suchtfaktor. Erst wenn man sich bis in die schwarzen Tiefen „durchgefressen“ hat und mit seinem Alter Ego wieder bis zum Schriftzug an die helle „Oberfläche“ empor gestiegen ist, dann kann man sagen, man ist durch.

Und ruhig einen Screenshot als Andenken schießen, sonst war alles umsonst 🙂

flow

International Pony is back

pony

Endlich. Viele Jahre mussten Freunde des elektronischen Funks auf eine Fortsetzung des genialen Erstlings We Love Music warten. Aber Anfang September ist es soweit:

DJ Koze, Cosmic DJ und Erobique haben sich erneut zusammen getan, um ein neues Album aus dem eigenen Elektronikzubehör zu zaubern. Heißen soll es „Mit Dir sind wir vier“ und wird am 01. September erscheinen. Vorab gibt es bereits am 11. August die erste Single „Gothic Girl“.

(via visions)

ASCII-O-Matic

ASCII-Kunst war schon immer etwas eigen. Oft habe ich in den 90ern bewundert, welch detailreiche Darstellungen so mancher Pixelschubser konstruiert hat. Zahlreiche Tools ermöglichten später ein simples konvertieren von Bildern in ASCII-Zeichen. Als Web-Applikation bietet typorganism die Möglichkeit, eigene 60×50 JPGs zu konvertieren. Allerdings sollten die Vorlagen schön kontrastreich sein (was bei mir nicht ganz der Fall war).

ascii 1

Ich bin das Internet

Zu diesem Schluss könnte man kommen, wenn man die unzähligen Möglichkeiten ins Auge fasst, mit denen jeder einzelne Nutzer seine Privatsphäre der ganzen Welt preisgeben kann. Da werden ganze Fotosammlungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, die heiligen Bookmarks mit Gleichgesinnten geshared und Termine durch Kalender-Applikationen publik gemacht. Gern kommen in diesem Zusammenhang Tags (Etiketten) zur Kategorisierung zum Einsatz. Was diese Technik im Zusammenspiel mit dem Foto-Dienst Riya für Gefahren birgt, darüber schreibt Siegfried Hirsch bei der Readers Edition.

Dämliche Musikindustrie

Ich glaub das war’s jetzt. Die Musikindustrie hat endgültig einen Sockenschuss erlitten. Jetzt wollen die doch tatsächlich an den grauenvollen Karaoke-Videos verdienen, die derzeit von allen Seiten ins Netz gestellt werden. Ja warum denn nicht? Scheiß-Ton, Scheiß-Stimmen… das klappt ja auch bei DSDS und Popstars, warum nicht auch mit wirklich miesen Auftritten Geld verdienen? Die futurezone schreibt dazu:

Statt den kostenlosen Werbeeffekt für sich zu nutzen, werden junge Fans aus kommerziellen Interessen mit Klagesdrohungen vergrault und damit wertvolle Sympathien bei einer potenziellen Käufergeneration verspielt.

Auch wenn es dadurch die Falschen trifft, aber wenn mich wieder was interessiert, schau ich erstmal bei allofmp3.com rein. Soviel Arroganz und Ignoranz muss bestraft werden.

(via stohl)