musikdownload preisvergleich

Mal abgesehen von dem Fakt, dass ich einfach nicht bereit bin DRM-verseuchte Musikdateien aus dem Netz zu ziehen, die (als Album) nicht wesentlich billiger sind als CDs, dafür aber in 5 Jahren nirgends mehr abspielbar sein werden, war mir das undurchsichtige Dickicht aus einer Unmenge von Download-Shops und den unterschiedlichen Rechten und Preisen einfach zu viel. Man ist, in Sachen Preisvergleich, bequem geworden. Und bei Musikdownloads blieb einem nichts anderes übrig als überall mal vorbeizuschauen und die AGBs zu studieren. Das könnte jetzt anders werden…
„Simplify Your Music Search“ (kurz SIMFY) lautet der neue Preisvergleich im Netz. Nico hat das ganze getestet und bescheinigt dem neuen Dienst gute Absichten, aber noch den ein oder anderen Minuspunkt (itunes fehlt noch, bisher nicht ausreichend lückenlose Daten). Dennoch könnte sich simfy.de in Zukunft vielleicht als erste Adresse für Downloadwillige etablieren.

geschichten aus der gruft

Heute zweimal in den Spiegel geschaut.
In der Gruft von „Galileo“

Wer hart recherchierende Journalisten derart an der Nase herumführt, hat es verdient, selbst ins Visier der Nachforschungen zu geraten: Hat Dan Brown uns alle gefoppt? „Ist am Ende das Buch selbst der Code, ein Code im Code?“, fragte Abdallah sich und die Zuschauer, und fügte wild entschlossen hinzu: „Es wird Zeit, den Spieß umzudrehen und Dan Browns Verwirrspiel zu beenden!“
Was folgte, war ein Leckerbissen für jeden, der sich schon einmal eingehender mit der Mustererkennung in großen Textapparaten befasst hat: Abdallah stand angestrengt lesend in einem Zimmer, dessen Wände mit Fotokopien aus Dan Browns Buch tapeziert waren. Neben ihm ein Scanner, der Buchseiten einlas. Seite für Seite werde man Browns Werk durchleuchten. „Mehr als eine Million Buchstaben“ – ein Aha-Effekt für jeden Zuschauer, der Bücher nur aus Filmen kennt.

Und schließlich: Die Nacht der bebenden Toten

Tapfer kommentierte Peter Urban vom NDR, der Wettbewerb sei selten vielfältig gewesen. Wenn Vielfalt neuerdings als Pseudonym für Peinlichkeit durchgeht, sei Urban Recht gegeben.

peter licht – lieder vom ende des kapitalismus

Keine Ahnung, ob PeterLicht noch ein Begriff ist. Es gab damals einen Sommerhit, der bei Radio Eins rauf und runter lief (und, wie so vieles, bei FM4 aus Österreich entdeckt wurde). „Sonnendeck“ hieß der („Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck – bin ich, bin ich, bin ich…“). Danach war wenig von PeterLicht zu hören. Um so überraschter war ich, als ich kürzlich von der Veröffentlichung seiner mittlerweile dritten Platte, „Lieder vom Ende des Kapitalismus“ bei nicorola erfuhr. Interessiert führte ich mir mal ein paar Klangproben zu Gemüte.

Klingen tut das Ganze dann ein wenig nach Sportfreunde Stiller (z.B. Wettentspannen). Ob sich das ganze qualitativ davon (und vom Rest der dt. Musik) abhebt möchte ich jetzt gerne behaupten, wüßte aber nicht, wie ich dies belegen soll. Ich finde diese Platte jedenfalls besser als die letzte Wir sind Helden. Ich mache es mir einfach und zitiere einfach mal amazon:

Licht kommt nicht mit Fakten, Verbesserungsvorschlägen und schon gar nicht mit Besserwisserei und Prätentionen daher, er nähert sich seinen Themen mit viel Witz und Phantasie auch mal durch die Hintertür.

Bla, bla, bla – einfach mal reinhören. Als so bedeutungsschwanger würde ich seine Lieder gar nicht klassifizieren. Sie klingen einfach nur schön. Ist seit langer Zeit die erste CD, die ich mal wieder gekauft habe.

Anspieltipps:

Wettentspannen
Lied vom Ende des Kapitalismus
Wir werden siegen
Unsere Zeit
Kopf zwischen Sterne

Wertung: 4,5 von 5 Sternen.

desktop optimieren

Auf der Suche nach etwas Abwechslung für meinen Desktop, bin ich über flyakite gestolpert. Zwar werde ich das Gesamtpaket, welches meinem Desktop das Look and Feel von Mac OS X verpassen will, nicht runterladen, dennoch habe ich einen Baustein des Pakets installiert. WinRoll verkleinert per Rechtsklick auf die Titelleiste die Anwendung auf Selbige. Da ich viele Fenster gleichzeitig schubse, ist das genau das, was ich brauche.