drew barrymore, kanye west und saturday night life

Drew Barrymore kommentiert ihr vieldiskutiertes BH-loses Auftreten bei den Golden Globes auf ihre Weise mit einem Auftritt bei Saturday Night Live.
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Überhaupt scheint die Comedy Sendung für eine neuerliche Nachbearbeitung kontroverser Ereignisse gern genutzt zu werden. So wie auch von Kanye West, der bei einer Spendengala nicht, wie sein Kollege Mike Myers, vom Telepromter ablas, sondern stattdessen Bush scharf kritisierte („Bush doesn’t care about black people“). Diese, für Myers ziemlich unangenehme Situation, wurde in SNL von West und Myers noch einmal thematisiert.

last.fm proxy

Mit Vidar Madsen’s Python-Proggi LastFMProxy kann man den proprietären Last.fm-Player wieder überflüssig machen. Denn vor dem Relaunch des Services im August letzten Jahres, war der Stream auch über das normale Browserfenster zu starten und im Audioplayer seiner Wahl hörbar. Führt man nun den LastFMProxy aus, leitet dieser nun die Audiodaten wieder auf Winamp und Co um. Die Songs lassen sich währenddessen über den localhost bequem bedienen (Skip, Love, Ban usw.). Mit etwas Fummelei kann man schließlich alle favorisierten Radio-Streams über ein Dropdown-Menü wählen (sozusagen eine Favoritenliste). Auch der Discovery Mode wurden im Script implementiert. In der LastFMProxy Group findet man allerlei Hilfestellungen und Tipps, so zum Beispiel den Code für ein Bookmarklet. Mal sehen wie lange last.fm die Umgehung des eigenen Players zulässt.

Update: Noch besser ist meiner Meinung nach die Möglichkeit, den Player mit einem angepassten Theme in der Sidebar des Firefox zu öffnen. In Kombination mit der All-In-One-Sidebar Extension, die sich die zuletzt angezeigte Seite in der Sidebar merken kann, ist bequemes Umschalten zwischen dem LastFMProxy, den Lesezeichen, History, Downloads, Erweiterungen, Sage usw. möglich.

tab mix plus

Die Firefox Erweiterung Tab Mix Plus erhielt gestern ein deutsches Update. Der Versionssprung von 0.2.5 auf 0.3 läßt größere Neuerungen erahnen. So ist nun unter anderem ein Sitzungs Manager integriert. Dieser ist deutlich komfortabler gelungen als der „original“ Session Saver. So merkt er sich 2 Sitzungen und stellt die Frage nach Wiederherstellung nicht vor dem Start der Anwendung, sondern vorm laden der Startseite. Ausserdem können alle Einstellungen exportiert und so einfach übertragen werden. Denn leider wird die Erweiterung immer komplexer und eine Einrichtung nach seinen Wünschen erfordert etwas Zeit.
Jetzt muss nur noch die No Script Funktionalität implementiert werden (Whitelist für vertrauenswürdige JavaScript-Seiten) und ich benötige statt ehemals drei Extensions (Tab Mix, Session Saver, NoScript) nur noch eine.

funkender ipod

Nico griff heute das Zität von Sun Chef Scott Nealy auf, dass iPods, wie einst auch die Anrufbeantworter, ein temporäres Phänomen seien und in 5 Jahren Platz machen, für mobile Geräte die stets und überall online auf (m)eine zentrale Song-Bibliothek zugreifen werden.

Nun, ich denke in fünf Jahren wird die Gerätenutzung nicht großartig anders aussehen als heute. Festspeicher-Player werden weiter dominieren. Generell glaube ich aber schon, dass die Möglichkeit bestehen wird, global auf „meine“ Musik übers Netz (sei es UMTS, sei es WLAN) zugreifen zu können.
Kapazitäten für UMTS und Co. werden ausgebaut. Datenflatrates werden günstig verfügbar sein. Schon heute ist personalisiertes Internetradio (und bald ja auch bei Vodafone) möglich. Da ist es nur noch ein kleiner Schritt, bis ich gezielt, und nicht per Zufall, Songs streamen kann (Napster mobil sozusagen).

Aber wer, bitteschön, glaubt daran, dass Apple diesen Trend verschlafen wird? Nur heißt das Gerät dann vielleicht StreamPod, statt iPod.

Lycos IQ

Nico Lumma stellt die Frage, was vom neuen Lycos IQ zu halten ist. Der Dienst funktioniert nach dem Motto: „User fragen, User antworten“.

Meine Antwort? Lycos IQ wird nicht funktionieren. Mehrere Male habe ich heute reingeschaut. Schon gibt es sie, die „Wer sucht eine Freundin im Raum Soundso“-Fragen. Zwar werden die schnell deaktiviert, aber ist der Service erstmal richtig bekannt, wird es reichlich mehr davon geben. Und noch ein zweites Problem sehe ich kommen. Auf der Jagd nach Punkten (ähnlich der Produktbewertungsportale) werden viele das Maul aufmachen (entgegen Dieter Nuhr’s Empfehlung) und auch etwas schreiben, wenn sie keine Ahnung haben. Die qualitativ guten Antworten werden rar bleiben. Und noch ein drittes Problem tritt auf: oftmals wird mit „einfach mal bei Google oder Wikipedia suchen“ geantwortet. Das entspricht meiner Meinung nach nicht dem Ziel einer „Wissensdatenbank“ – sondern ist einfach nur wie in einem normalen Forum. Hier sollten eigentlich Antworten gegeben und nicht verlinkt werden. Und dann treten schon am ersten Tag doppelte Fragen auf (Wer erschoss Kennedy).

Das kann ja was werden.

Und diese Probleme sollte man im Sinne Lycos‘ schnell in den Griff bekommen (sei es durch Filter oder sonstwas). Denn hat man als Besucher den Dienst erstmal als mitteläßig wahrgenommen (eben durch die anfänglich rar vertretenen, guten, sinnvollen Antworten) kommt man so schnell auch nicht wieder.

Ich bin gespannt.

pandora

Um vor Formatradios und dem Mainstream (von Viva und MTV) zu flüchten, sollte man durchaus mal ins Internet schauen. Schon seit einiger Zeit gibt es das grandiose last.fm, welches aus den am heimischen PC gehörten Songs ein Profil generiert und aus diesem dann eigene Radio Streams erstellt, die auf den gehörten Musikgeschmack passen sollten (und es nach einer Weile auch tun). Die neuerliche Funktion, das Gehörte zu taggen, gibt noch mehr Möglichkeiten verschiedene Radio-Streams ganz nach seinen Vorlieben zu gestalten. Sei es nach Lieblingsinterpreten, Lieblingssongs, Genres oder passende Gelegenheiten.

Pandora ist im entfernten Sinne sowas ähnliches. Die Seite hat allerdings keinen Community-Character wie last.fm. Hier geht es lediglich darum, mehr Musik nach seinem Geschmack kennen zu lernen.

It has been quite an adventure, you could say a little crazy – but now that we’ve created this extraordinary collection of music analysis, we think we can help be your guide as you explore your favorite parts of the music universe.

Einfach einen Interpreten oder Song eingeben und schon wird ein erstaunlich ähnliches Radioprogramm zusammengestellt. Sicher nichts großartig neues, aber schön minimalistisch für die spontane Mainstreamflucht.