just his 2 cents

Hal Faber von heise, hätte es in seinem Wochenrückblick nicht besser formulieren können:

Wenn etwa der Südwestfunk eine einfache Beurteilung schreibt, in der es heißt, „Die Technik, die hinter allofmp3.com steckt, ist weiterhin richtungsweisend — hier können sich ausnahmslos alle anderen Anbieter viele große Scheiben abschneiden“, so ist das keine Werbung, wie es die Verbandsvertreter der Musikindustrie glauben machen wollen. Hier ist ganz ohne das Setzen der vieldiskutierten Links die Technik eines Anbieters mit der Technik anderer Firmen verglichen worden.

die faz zur london-berichterstattung

Ein Artikel zum ausdrucken und an die Wand hängen (oder so ähnlich). Ich habe von der Berichterstattung im Fernsehen nichts mitbekommen – aber dass sie so schlecht gewesen sein soll, das ist peinlich.

Bei RTL saß eine verwirrte Katja Burkard im „Punkt 12“-Studio fest und vermißte vor allem eines: Panik. „Wenn ich mir vorstelle, ich wäre dort, ich wäre furchtbar panisch“, sagte sie zu Martina Neuen. […]
Dann kam die große Stunde von Michael Karr, den man als „Nachtjournal“-Vertretungsmoderator kennt, der vom Sender aber offenbar zum „RTL-Terrorismus-Experten“ befördert worden ist. Zu einem Zeitpunkt, an dem fast noch nichts feststand, schon gar nicht die Zahl der Toten, sagte er: „Was mich stutzig macht, ist die relativ geringe Opferzahl“, und wagte sogar eine Interpretation: Entweder seien die Terroristen „nicht entsprechend ausgebildet“ gewesen wie die in Madrid, „oder es war beabsichtigt, weniger Schaden anzurichten“.

eine fiktive geschichte

nicorola hat eine fiktive Geschichte über einen legalen Downloadstore – der keiner sein durfte.

Stellt euch weiter vor, der Onlinestore hätte eine rechtmäßige nationale Lizenz erworben und würde für das Download-Angebot Tantiemen zahlen. Die zuständige Verwertungsgesellschaft könnte ja sogar anbieten, die anfallenden Tantiemen an die Schwestergesellschaft in einem anderem Land zu zahlen. Naja, das möchte die dort ansässige Musikindustrie aber irgendwie nicht. Man will den vorbildlichen Downloadshop sogar irgendwie verbieten. Aber das geht nicht, aufgrund der nationalen Lizenzen.

viva+ schaufelt und schaufelt

Ohne Worte:

Catherine Mühlemann hat mal wieder zum Rotstift gegriffen. [..] 15 der momentan noch 23 Formate fliegen am Montag aus dem Programm. Vor allem auf Sendungen, die einen Musikredakteur im Hintergrund erfordern und in denen keine Mainstream-Musik gespielt wird, wollen die Programmverantwortlichen verzichten.

(Quelle DWDL)

allofmp3 erneut im visier der musikindustrie

Erneut gibt es neues von der Front gegen den russischen Musik-Download-Dienst. Das Landgericht München hat eine einstweilige Verfügung erlangt, dank derer ein direktes Verlinken zum Anbieter untersagt ist. (golem.de)
Schon vor einiger Zeit gab es widersprüchliche Meldungen über www.allofmp3.com. So hatte der SWR3 zum Beispiel in einem Test die Illegalität angezweifelt, während sich heise da nicht so sicher war (erst , dann hott). Ausserdem wurde allofmp3.com die Bestnote verliehen. Ein Umstand, der die Musikindustrie wohl eher stört. Was soll ich mit verkrüppelten WMAs der hiesigen Anbieter, wenn ich für das gleiche Geld CD-Qualität bei den Russen bekommen.
Aus dem SWR3-Test:

AllofMP3.com bleibt konstant im Mittelfeld bei einer Trefferquote von 62 Prozent der gesuchten Titel. In hohem Maße dafür verantwortlich ist der gut sortierte Back-Katalog. Die Technik, die hinter allofmp3.com steckt, ist weiterhin richtungsweisend – hier können sich ausnahmslos alle anderen Anbieter viele große Scheiben abschneiden. Perfekt: Musikstücke im gewünschten Format und mit der gewünschten Qualität, keine Einschränkungen beim Brennen. Ein System, das sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Käufer orientiert – besser geht’s nicht.

Weitere Meinungen zu dem Klamauk bei medienrauschen, nicorola und heise.

live8 – der popkulturjunkie

Das größte Musikereignis ging heute Nacht zu Ende. Und der Popkulturjunkie hat dazu ein hervorragendes Fazit gezogen.
Ganz besonders möchte ich auch nochmal die herausragende Leistung des (ungeliebten) Internet-Primus‘ AOL hervorheben. Die gut funktionierende Homepage mit übersichtliche angeordneten Streams und den aktuellen Infos auf einem Laufband war schnell und informativ – und die Streamqualität war ausgezeichnet. Lediglich das Umschalten zwischen den Stream machte meinem Firefox Probleme. Aber wozu hat man den Internet Explorer fest in seinem OS verankert. Ohne AOL hätte ich jedenfalls beizeiten abgeschaltet!

live8 – highlights

Mit über 4 Stunden (!) Verspätung ist nun auch Berlin fertig.
Persönliche Highlights:
Muse, Faithless, Deep Purple, Pink Floyd, Green Day, Grönemeyer (was ich davon sehen konnte), Coldplay, Annie Lennox, Bob Geldof, Joss Stone, Robbie Williams, Mariah Carey (Ja!), Dido/Youssou N’Dour, sicher auch Jovanotti (2 Min gesehen), Wir sind Helden, Bon Jovi, Destiny’s Child, Sarah McLachlan, Will Smith und noch mehrere andere (man merkt sich so wenig…)

EDIT: SIcher ist die Show noch nicht durch (in Toronto zum Beispiel), aber mal muss ja Schluss sein.