Judith Holofernes

Nicht nur, dass ich ein großer Wir sind Helden Fan bin, nein, ich halte Judith Holofernes für eine der charmantesten und intelligentesten Frauen im Musikgeschäft (diese ganzen Sarah Connors sollen nach Hause gehen). Jetzt muss ich mir auch die aktuelle Galore kaufen (mal sehen ob ich die hier überhaupt bekomme). Im Interview sagt sie:

Ich finde den Gedanken interessant, seltener grobe Worte zu benutzen. Vor allem nicht mehr so pauschal. Weil das eine Aggressivität in sich trägt, die einen aggressiver macht, als man vorher war.

Bei medienrauschen steht noch mehr, warum man diese Ausgabe kaufen sollte.

3D Hologramm-Werbung

3d.jpg Via Gizmodo habe ich bei WMMNA von einer neuen Möglickeit der animierten Werbepräsentation erfahren (obwohl die Technik auch woanders eingesetzt werden kann). Soweit ich das verstanden habe hat die spanische Firma TheSpecialThing eine Technologie entwickelt (ImagePro3d – eine spezielle 3D Black Box), mit Hilfe derer es möglich ist, ein animiertes 3D-Bild zu projizieren. Dieses ist ohne spezielle Brille als solches erkennbar. Wie genau das funktionieren soll ist mir noch nicht ganz klar.
Aber vielleich liegen Hologramm-Projektionen gar nicht mehr in so ferner Zukunft, denn sicher kann man irgendwann auch interaktiv damit agieren (EyeToy zeigt wie es gehen könnte) und eigene Aufnahmen an andere „Bildschirme“ schicken, welche dann (StarWars läßt grüßen) 3D-Grußbotschaften ermöglichen. Aber bis dahin träume ich erstmal nur davon.

MI mahnt Songtext-Seiten ab

Der Musikindustrie scheint die Klagewut zu Kopf zu steigen. Jetzt wurden fast alle deutschen Songtext-Seiten abgemahnt. Mehr dazu bei der Interessengemeinschaft Songtexte.

Alle Seiten haben die Möglichkeit angeboten Songtexte auf Anfrage zu löschen. Eine E-Mail hätte gereicht! Es gab also keinen Bedarf einen Anwalt einzuschalten, der einen vorgefertigten Brief über 152mal verschickt, und pro Brief die stolze Summe von 1600,57 € verlangt.
Den uns bekannten Songtext- und Forenseiten entstanden somit Forderungen von über 241.600,00 €.
Ein Anwalt der 152mal den gleichen Brief verschickt, wird so schnell mal über eine viertel Million reicher.

[via Disc4You]

Schon wieder o2

Das soll kein o2-Bashing werden, aber ein wenig gereizt bin ich schon. Gestern habe ich durch heise erfahren, dass o2 einen neuen Service eingerichtet hat. Ich hatte mich auch schon gewundert warum nach drei weggedrückten Anrufen am Donnerstag jeweils eine SMS ankam, die mir von dem soeben „verpaßten“ Anruf berichtete. Der Zusatz, dieser Service sei kostenlos beruhigte mich dann aber. Doch gestern lese ich bei heise, dass der missglückte Anruf-Versuch dem Anrufer in Rechnung gestellt wird.

Wer die Rufnummer eines ausgeschalteten O2-Handys wählt, hört eine Ansage, dass die Nummer derzeit nicht erreichbar ist. Im Gegensatz zur Praxis anderer Mobilnetzbetreiber muss er für den erfolglosen Verbindungsversuch das Verbindungsentgelt bezahlen. Dies kann teuer werden, da bei vielen Tarifen die erste Verbindungsminute voll berechnet wird und Anrufe in andere Mobilfunknetze bei Prepaid-Tarifen alles andere als günstig ausfallen.

Zwar bekomme ich die SMS, wie gesagt kostenlos zugestellt, doch ich rufe auch ab und zu mal einen o2-Kunden an.
Das Feature an sich finde ich ja durchaus praktisch, aber wieso werde ich darüber erstens: vorher nicht informiert (oder warum flattern regelmäßig die Netzbetreiber-Info-Hefte ins Haus) und zweitens: nicht gefragt. Es wurde einfach von o2 zugeschaltet.
Sofort habe ich nach dem lesen des heise-Artikels das Feature per Hotline abschalten lassen. Ich möchte ja nicht, das meine Anrufer dafür zahlen müssen, dass ich nicht erreichbar bin (bzw sie wegdrücke 😉

Im heise-Forum gibt es auch einen unbestätigten Tipp, wie o2online-Kunden (gegenüber den „Laden-Kunden“) das Feature deaktivieren können, ohne die kostenpflichtige Hotline anrufen zu müssen.

Ein ähnliches Feature gibt es auch bei Vodafone. Auch da läßt es sich deaktivieren.

Ob es in Zukunft die Regel sein wird für ein „nichterreichen“ eines Gesprächspartners zu zahlen?

Flug 405 im Anflug

Bei Netzwelt wurde von einem knackige Kurzfilm berichtet:

Ein junger Mann fährt in seinem Jeep in gemütlichem Tempo über eine Autobahn. Erstaunt stellt er fest, dass außer ihm niemand auf dem Highway unterwegs ist. Warum das so ist, klärt ein Blick in den Rückspiegel: Ein DC-10-Passagiermaschine befindet sich gerade im Landeanflug auf die Autobahn.

Ein No-Budget-Film von zwei Special-Effects Profis. Sehenswert!

Tomorrow bei DWDL

Bei DWDL gibt es eine dreiteilige Reportage zur Entwicklung des Internet-Magazins „Tomorrow„. Ich kann mich auch noch daran erinnern mir die ersten Ausgaben mal gekauft zu haben.

Begonnen hatte alles im Frühjahr 1998 als das Internet in Deutschland noch Avantgarde statt Mainstream war und die Faszination der Möglichkeiten das Interesse am Nutzwert eben dieser noch deutlich überstieg. Es war die Zeit in der Multimedia noch kein Schimpfwort oder abgenutzter Werbeslogan sondern magisches Mittel zur Gewinnung von Aufmerksamkeit, Lesern und Werbekunden war.

Tunespoon.tv PopUp

Da bastel ich heute ewig an einem schicken passenden PopUp für tunespoon.tv, nur um beim testen im Opera festzustellen, dass es bereits einen solchen Link auf tunespoon gibt. Dumm nur, dass diese Buttonleiste im Firefox nicht angezeigt wird und mir so die Existenz einer solchen Möglichkeit verborgen blieb. Was soll’s. Dafür war mein eigenes PopUp kleiner 🙂

VoIP – Goldgräberstimmung

Es knistert auf dem Telekommunikationsmarkt. Die Preise werden fallen, der „Kunden-Kuchen“ wird neu verteilt. Eine interessante Bestandsaufnahme zum Thema „Telefonieren über das Internet“ gibt es bei netzwelt.

Fast jeder Hardware-Hersteller rüstet gerade sein Portfolio auf. Der Kunde schließt den DSL-Router wie gehabt an, stöpselt sein altes Telefon ein und telefoniert los. Fertig. Irgendwann wird Voice-over-IP sogar wieder einfach „telefonieren“ heißen.