Charlotte Roche: David gegen Goliath

Charlotte Roche ist die „Queen of German Pop Television“ (Harald
Schmidt). Als die Welt noch in Ordnung war (damals, als es Viva 2 gab)
startete sie ihre Sendung „Fast Forward“. Als letztes Viva2
Überbleibsel fliegt es nun zum Jahresende aus dem Programm. Bei der FAZ erzählt sie von ihrem verlorenen Kampf, zwischen dem Jamba-Monatspaket und den Formaten für picklige Boygroup-Fans, sich einen Platz zu behaupten. Auszüge:

Wenn man diesen ganzen Chefs gegenübersitzt, guckt man in
blanke Gesichter. Man muß ihnen erklären, warum das Sinn hat,
wenigstens in einer von vierundzwanzig Stunden etwas Spezielles zu
zeigen, etwas Unbekanntes, auch wenn man damit nicht die Massen
erreicht. Die sitzen dann da und sagen: Ja, aber da könnten wir doch
Geld verdienen in der Zeit.

Auf die Frage, ob die Produktionskosten der Sendung zu hoch seien:

Wir sind zu dritt. Die anderen beiden sind gleichzeitig die
Kameramänner. Produziert wird ohne Beleuchtung und alles. Da ist
einfach nur eine Kamera, in die ein Mikrophon reingesteckt wird. So wie
zu Hause, wenn man ein Familienvideo dreht.

Neues Layout

Inspiriert durch die Seite von Anke Gröner,
wollte ich auch den weißen Hintergrund beseitigen und meinem Blog ein
wärmeres und gemütlicheres Layout verpassen. So einfach war das aber
nicht. Denn die rechte Menüspalte soll schließlich bis zum Ende der
Seite reichen. Im CSS ist es aber nunmal so, dass der div-Container
immer automatisch so groß ist, wie es für den Inhalt nötig ist. Fällt
sich aber nur die Content-Spalte, so bleibt die Link/Menü-Spalte so
mickrig wie sie ist.
Eine Lösung gibt es auf Umwegen. Durch Google fand ich dann einen
Lösungsansatz bei css-faq.de welcher mich schließlich zu einem Artikel von Dan Cederholm
führte. Und zwar muss man sich ein Hintergrundbild schaffen, welches
man im Mutter-div-Container vertikal wiederholt. Gedacht hatte ich mir
sowas schon als ich Anke’s Seite sah, aber wie es genau funktionieren
sollte, war mir nicht ganz klar.
Für den Firefox funktioniert es schon. Ebenso bei Opera. Der
Internet-Explorer macht mir allerdings größere Schwierigkeiten. Die
eingestellte Browserweiche funktioniert nicht mehr so, wie sie es soll.
Hier muss ich nachbessern. Aber nicht mehr heute 🙂

Harald Schmidt hat Vertrag unterzeichnet

Endlich, die Hoffnungen haben sich erfüllt. Harald Schmidt hat nun definitiv einen Vertrag unterzeichnet.

Die Rückkehr von Harald Schmidt, 47, zur ARD ist also
beschlossene Sache: Der Vertrag läuft zunächst bis Juli 2006. Exakt ein
Jahr nach seinem Ausscheiden bei Sat.1 und einer einjährigen
„Kreativpause“ wird Schmidt erstmals in einer Sondersendung am 23.
Dezember um 21.45 Uhr im ARD-Fernsehen auftreten. Am 19. Januar 2005
startet dann seine regelmäßige ARD-Show jeweils mittwochs und
donnerstags nach den „Tagesthemen“ um 23.00 Uhr. Die Sendung unter
Federführung des WDR wird jeweils 30 Minuten lang sein und vor Publikum
aufgezeichnet. Mit dabei sind Schmidts Sidekick Manuel Andrack und eine
„ARD-Showband“. Ob Schmidts alter Bandleader Helmut Zerlett auch wieder
mit von der Partie sein wird, steht nach Angaben von Schmidts
Sprecherin Sigrid Korbmacher noch nicht fest.

Klingt doch erstmal ganz gut. Zwar sind es nur 30 Minuten, aber ohne
Werbung war auch bei Sat.1 die Sendung nicht so viel länger. Die
Spannung könnte kaum größer sein.

Kommt doch ein „Sex and the city“ Film?

Die Gerüchte gab es ja schon zum Ende der Serie. Angebliche
Streitereien ums Geld schienen das Projekt aber begraben zu haben. Nach
DWDL-Angaben soll aber die Idee eines Kinofilms wieder aufgegriffen worden sein.

Noch einmal wollen die Produzenten nicht von einem „Sex and
the City“-Kinofilm sprechen, bevor die Verträge nicht in trockenen
Tüchern sind. Zwei Aspekte können bei Fans der vier New Yorker
Single-Frauen allerdings bereits neue Hoffnungen wecken. Neben der
Tatsache, dass die Produzenten das Projekt, welches sie im Mai erst
begraben hatten, überhaupt wieder in die Hand genommen haben, ist
offenbar auch bereits das Zusammenspiel von Kim Cattrall und Sarah
Jessica Parker geregelt.

Na dann, hoffen wir das Beste.

Danke Bild!

Bild.de hat, Gott sei Dank, den Firefox und den IE in einem Browserduell
antreten lassen. Solch einen kompetenten und fundierten Experten-Test
habe ich selten gelesen (2 Klicks, 3 Klicks, 4 Klicks etc). Im Grunde
sollte die Firfox-Gemeinde aber froh sein, dass 8 Mio Bild/.de Leser
weiter dem IE nutzen werden, und somit willkommenes Wurmfutter bleiben
wird. Denn der Vorteil von Firefox ist:

Durch seine geringe Verbreitung ist der Firefox kaum das
Ziel von Wärmern und Trojanern. Er bietet daher von Haus aus höhere
Sicherheit, die beim Explorer erst durch regelmäßige Updates erreicht
wird.

Ruhe vor Klingeltönen in Irland

An sich ist es keine schlechte Sache: da dürfen in Zukunft öffentliche
Einrichtungen in Irland sogenannte „Interceptor Base Stations“
einrichten, welche die Aktivität der Handys, welche sich in ihrem
Bereich befinden, unterbinden.

Diese Mobilfunksender geben sich gegenüber dem Handy als
normale Basisstationen aus, stellen aber je nach Konfiguration nur
bestimmte Anrufe durch. In jedem Fall müssen sie ausgehende
Verbindungen zu Notrufnummern gestatten, erweiterte Listen
freigeschalteter Rufnummern sind aber möglich. So soll in Kinos,
Theatern, Gefängnissen, sensiblen Krankenhaus-Abteilungen und anderen
öffentlichen Einrichtungen für Ruhe gesorgt werden.

Auch wenn die drei irischen Netzbetreiber diese Geräte genehmigen, so
muss dennoch jede Einrichtung mit den Betreibern eine gesonderte
Einigung erzielen.

Jede öffentliche Einrichtung, die an einer solchen
Installation interessiert ist, muss sich mit jedem Netzbetreiber
gesondert vertraglich einigen — und auch die Kosten dafür tragen. Die
Netzbetreiber, die nicht zum Abschluss solcher Verträge verpflichtet
sind, scheinen jedoch kaum von den neuen Möglichkeiten angetan zu sein.
Sie fürchten Image-Einbußen, wenn ihr Dienst als nicht funktionierend
wahrgenommen wird.

Auch problematisch: erwartet jemand einen wichtigen Anruf, oder eine
Mittelung (was durchaus üblich ist – a la „kannst mich jetzt abholen“
etc), dann wird er diese garantiert zu spät bekommen. Hinweisschilder
sollen die Gäste über den Einsatz der „Störgeräte“ informieren.

[…] was Blinden und Sehschwachen allerdings wenig nutzen wird.

Gefunden bei heise.

To Ping or not to Ping

Jaja, das leidige Ping-Problem. Ich habe allerlei Google-Ergebnisse durchforstet, und in allen war bzgl des anpingens von blogg.de
immer zu lesen, man müsse in WordPress als Ping-Server
http://xmlrpc.blogg.de/ eingeben. Gesagt getan – aber es funktioniert
nicht. Woran mag das wohl liegen? Ich kann mir im Moment nur durch
manuelle Pings auf der blogg.de-Seite helfen. Dieses seltsame Problem
haben in der Vergangenheit aber auch schon andere gehabt (siehe hier),
bei denen das Problem wohl tagesabhängig ist. Ich hoffe das Problem in
den Griff zu bekommen, schließlich würde sich sonst keiner auf diese
Seite verirren 🙂

US-Wahlkampf

Wie nicht anders zu erwarten, artet die US-Wahl auch dieses Mal wieder
in einen spannende „Krimi“ aus. Sah es heute früh noch recht deutlich
nach einem Wahlsieg für Bush aus, so kommt nach aktuellen Zahlen zur
Stunde Herausforderer Kerry bis auf 2 Stimmen an Bush heran – bei noch
32 (halbwegs) offenen Wahlmännerstimmen. Betrügereien, wie vor 4
Jahren, sollten dieses Jahr schwieriger durchzuführen seien, da die
wachsamen Augen der Michael Moore Anhänger genauso, wie die
unabhängigen Wahlbeobachter aus dem Ausland den Wahlhelfern auf die
Finger schauen.
Dennoch ruft sich das Bush-Lager schonmal zum Sieger (1) (2) aus. Die Zeit wird zeigen, wer gewonnen hat bzw. „wurde“.