OS X Yosemite – Verhalten des grünen Buttons ändern

Seit OS X 10.10 ist die Funktion des grünen Buttons in der Titelleiste eines jeden Fensters geändert worden. Statt das Fenster auf Content-Größe anzupassen wird nun in den Vollbild-Modus gewechselt. Ich fand diesen schon immer nutzlos und die Animation dorthin dauert immer ewig. Ich will das alte Verhalten wieder haben. Zwar kann man die Titelleiste des Fensters doppelt anklicken oder die ALT-Taste gedrückt halten (wenn man auf grün klickt), aber das ist nicht das selbe.

Eine Lösung des Problems ist mittels des kostenlosen BetterTouchTools möglich. Wie das geht, steht hier.

Nebenbei bringt das Tool auch gleich das Window-Snapping mit, was bei Windows Vista erstmals zu sehen war. Das benutze ich täglich um Browser und Finder oder andere Fenster nebeneinander zu positionieren. Diese Funktion habe ich bisher mit Spectacle nachgerüstet, aber zwei reduntante Tools muss ich nicht permanent laufen haben.

Die eigene Produktivität steigern

Immer wieder komme ich an einen Punkt, an dem ich denke, ich müsste meine Arbeitsweise umstellen um produktiver zu werden. Das betrifft hauptsächlich den Job, aber auch die Todos zu Hause. Regelmäßig habe ich das Gefühl, ich hätte nicht die wichtigen Dinge geschafft oder bin nicht fokussiert genug. In der Vergangenheit habe ich verschiedene Tools und Methoden ausprobiert um diesem Gefühl entgegen zu wirken. Das klappt zu Beginn auch immer ganz gut. Man muss sich nur zwingen diese Tools auch einzusetzen.

Ein Beispiel ist die Pomodoro-Technik (oder auch Tomato Timer). Hier startet man einen Timer der 25 Minuten läuft. Während dieser Zeit soll man fokussiert arbeiten und anschließend 5 Minuten Pause machen (und notieren was man in den 25 Minuten gemacht hat). Bei dieser Pause soll man auch mal aufstehen und den Arbeitsplatz verlassen, sodass man auch wirklich den Kopf frei bekommt.

Eine andere GTD-Technik (getting things done) ist das Inbox-Zero-Prinzip, bei dem man alle Mails, die man so im Laufe des Tages bekommt, sofort abarbeitet oder entsprechend für später einsortiert. Das habe ich gemacht. Hierbei habe ich Evernote einbezogen und nach der “Secret Weapon”-Methode eingesetzt. Das klappt ganz gut, nur leider habe ich hier ein riesiges Backlog angehäuft, welches sich mit der Methode auch nicht schneller abarbeiten lässt. Aber immerhin ist es gut geclustert. Die Inbox war jedenfalls seitdem immer leer!

Bei meiner Suche nach guten Pomodoro-Tools für den Desktop/Browser bin ich über einen anderen interessanten Artikel gestolpert. Hier werden vier weitere Techniken vorgestellt, die die Produktivität fördern sollen. Ich finde nicht alles davon ist praktikabel bzw. hilft bei meinem Problem die Arbeit zu organisieren, aber die Methoden “Don’t break the chain” und die “Anti todo list” möchte ich jetzt mal ausprobieren.

Als Tools zur konzentrierten Arbeit empfehle ich mytomatoes.com als Tomato-Timer und simplynoise.com, dessen Hintergrundrauschen meine Konzentration sehr gut fördert (besser als Musik, Bürolärm oder Stille, die ebenfalls ablenken kann).

Transparent

Nachdem “Transparent” bei den diesjährigen Golden Globes als beste Serie (Comedy or Musical) ausgezeichnet wurde und darüber hinaus den “Best Actor”-Award bekommen hat, musste ich mal reinschauen. Am Anfang fand ich das Tempo etwas zäh. Aber die Charaktere sind so kompliziert, das muss man dem Zuschauer erst mal nahe bringen. Irgendwann ab Folge 4 oder so hat Geschichte um Familie Pfefferman gepackt. Der Witz kommt sehr subtil rüber und die Dramaelemente überwiegen streckenweise, aber es ist toll erzählt und man fühlt mit den Figuren mit.

Carsharing wartet weiter auf seinen Durchbruch

Gefühlt hätte ich erwartet, dass Carsharing derzeit ein Erfolgsmodell ist – bei so vielen Anbietern, die sich hier in Berlin tummeln. Aber der Schein trügt.

Zwar sagen die Experten für die kommenden Jahre Wachstum für die Carsharing-Anbieter in Deutschland voraus. “Die automobile Welt wird dadurch aber nicht entscheidend verändert”, prognostiziert Studienautor und BBE-Geschäftsführer Gerd Heinemann. “Die zum Teil erwarteten enormen Wachstumsraten lassen sich nicht realisieren.”

Rund eine Million Carsharing-Nutzer gibt es bislang in der Bundesrepublik. Das sind gerade 1,7 Prozent der Führerscheinbesitzer in Deutschland. Gut die Hälfte davon sind bei sogenannten FreeFloatern registriert, also bei Anbietern wie DriveNow oder Car2Go, deren Autos an jeder beliebigen Stelle in einer Stadt abgestellt werden können. Der Rest verteilt sich auf stationsbasierte Angebote wie Flinkster und Cambio, auf privates Carsharing über Anbieter wie Autonetzer oder Tamyca und schließlich auf Firmenfuhrparks wie zum Beispiel bei der Bundeswehr.

House of Lies Season 4 startet

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Dieses Wochenende startet wieder House of Lies in den USA. Am Ende der 3. Staffel gab es ja einen ordentlichen Cliffhanger, als Marty Kaan vom FBI abgeführt wurde. Mal sehen, wie es nun weiter geht. Eine kleine Preview liefert schon mal einen Vorgeschmack.

Wiederbelebung

Ich habe über ein Jahr nicht mehr in dieses Blog geschrieben. Ich muss das ändern. Ich hoffe ich finde wieder öfter die Zeit, Links, Beiträge und Tipps rund um Desktop und Mobile zu veröffentlichen. Ich möchte es jedenfalls sehr gern versuchen.